Eine anonyme Künstlerin stellt sich vor

Daniel Mühlmann, Silvana Schulz ("moments e.V.") und Ditmar Rudolf (Euro-Akademie) vor einem Reliefbild
Lutherstadt Wittenberg: Euro-Akademie | Bereits seit einer Woche sind in den Räumen der Euro-Akademie in der Dessauer Straße 289 Werke der jungen Wittenberger Künstlerin Aponi zu sehen. Gezeigt werden Bildnisse, die mit Acryl- und Ölfarben, Lacken und Wachs sowie mit Holz und Kunststoffen gefertigt wurden.
"Jeder von uns bestimmt seine Identität, sein Sein, selbst und somit ist ein Jeder ein Täter - ein IdentiTäter". Mit diesen Worten beschreibt die Künstlerin Titel und Inhalt der Präsentation.
"Aponi ist eine in Wittenberg geborene Autodidaktin, die im Verborgenen lebt und nur über Internet oder ihre Agentur kontaktiert werden kann. Sie möchte, dass sie unerkannt bleibt und ihre Bilder und Skulpturen ausschließlich für sich wirken", erklärt Daniel Mühlmann, Vorsitzender des "moments e.V.", der die Ausstellung organisierte.
Für Ditmar Rudolf, Leiter der Euro-Akademie, stellen Aponis Werke eine willkommene Bereicherung für seine Institution dar. Die Einrichtung bildet vordergründig Pflegepersonal für Senioren aus: "Der Umgang mit Kunst erfordert in vielen Fällen Toleranz. Eine Eigenschaft, die bei unseren Auszubildenden in ihrer späteren beruflichen Tätigkeit in besonders starkem Maße ausgeprägt sein muss", begründet er seine Begeisterung für die Wahl der Akademie als Örtlichkeit für die Präsentation.

Die Ausstellung kann bis zum 15. November, jeweils Montags bis Freitags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr, besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
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