Jetzt geht das Karpfenangeln wieder los

Die Karpfensaison geht in die nächste Runde. Dabei stehen die kapitalen Friedfische in den warmen Gewässerabschnitten. (Foto: pixabay.com)
In wenigen Wochen ist es wieder soweit: Der Frühling ist da. Bis dahin haben wir noch Zeit, um die restlichen winterlichen Temperaturen auszunutzen. Ob es nun schneit oder nicht - als passionierte Angler zieht es uns jetzt schon an den See. Wir fordern unser Glück heraus und werfen die Rute aus. Unser Zielfisch: Der Karpfen. Ein beliebter Fisch unter Angler und unter Hobbyköchen. Uns erwarten nicht nur lange Angelstunden, sondern auch neue Herausforderungen im Februar.

Milde Temperaturen abwarten oder Hotspots finden

Der Februar ist so unberechenbar, wie wir ihn seit Jahren kennen. In der Vergangenheit haben wir ihn als milden, aber auch bitter kalten Monat kennengelernt. Dieses Jahr sind es oft die kalten Tage, die die wärmen Stunden überdecken. Beim Karpfenangeln ist dies zwar ein Hindernis, welches wir aber gekonnt überwinden. Denn, wenn die Wassertemperaturen unter 10°C liegen, verhalten sich Friedfische anders. Sie sind sehr träge und schwimmen am Grund. Auch eine gute Idee: Hotspots finden. Die sind im Winter etwas mager, aber dennoch vorhanden. Karpfen mögen es warm, daher sind Warmwassereinläufe eine ideale Anlaufstelle für uns Angler. Steigen die Temperaturen wieder an, schwimmen die Karpfen etwas mehr an die Wasseroberfläche. Deswegen ist es wichtig auf das Wetter zu achten und sich dementsprechend auszurüsten.

  • Hinweis: Generell hat der Karpfen keine Schonzeit, nur die Wildform (15. März bis 31. Mai). Neben der Schonzeit gilt es ebenso das Mindestmaß zu berücksichtigen. Diese liegt bei 35cm bis 40cm und kann je nach Bundesland variieren.


Qualitative Köder locken Friedfische an den Hake

Der Karpfen ist ein scheuer Fisch und schwimmt lieber dreimal um den Köder herum bis er anbeißt. Im Winter gestaltet sich das Ganze noch schwieriger, da der Stoffwechsel dieses Friedfisches gedrosselt ist und der Karpfen seltener „Appetit“ auf einen Boilie verspürt. Dementsprechend verwenden wir qualitativ hochwertige Köder. Das bedeutet, es kommen extravagante Boilies zum Einsatz. Aber auch Mais in zwei verschiedenen Variationen bringen wir an den Haken. Es gibt eine schier große Auswahl an Boilies für den Karpfen. In verschiedenen Größen, Farben und mit verschiedenen Düften suchen wir uns die drei auffallendsten Köder aus. Pinke Boilies haben sich im Winter sehr bewährt sowie süße Varianten, wie Vanille, Zimt und Tutti Frutti. Da der Karpfen keinen großen Hunger hat, sind kleine Boilies der perfekte Snack für „Zwischendurch“.

3 Tipps für den Winterkarpfen

  1. Durchhaltevermögen zeigen: Die Fische verhalten sich im Winter ganz anders, fast traumatisch. Der Appettit ist nicht sonderlich groß und auch die Bewegung hält sich in Grenzen. Das zeigt sich schnell beim Ansitzangeln auf Karpfen. Es kann bis zu mehreren Stunden dauern bis der erste Karpfen anbeißt. Deswegen ist es wichtig, Geduld zu haben.
  2. Ausloten: Mit einem Echolot findet ihr Karpfen und auch andere Fische deutlich schneller. Der Markt bietet viele verschiedene Echolote zum Angeln an. Alle haben ein Ziel: Fische finden. Das erleichtert euch, die richtige Stelle zu finden, wo ihr den Köder anbietet.
  3. Flexibel sein: Es gibt keine feste Regel, dass Karpfen immer an der Stelle sind, wo man es glaubt (z.B. Krautbereich, an überhängenden Bäumen etc.) Wichtig ist, verschiedene Hotspots zu kennen und diese abzufischen. Es kann sich lohnen, einen anderen Angelplatz aufzusuchen und sein Glück dort zu versuchen. Flexibel sein ist immer eine gute Sache.

Fazit

Einen Winterkarpfen zu landen kann schnell zur Herausforderung werden. Nicht nur als Angler muss man sich niedrigen Temperaturen stellen, sondern auch Geduld bewahren. Ebenso wichtig ist die passende Ausrüstung, warme Bekleidung und attraktive Köder für den Karpfen. Es gibt kein Geheimrezept, wie man den Karpfen im Winter überlistet. Aber Übung macht bekanntlich den Meister.
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