Espresso - die Kunst der Zubereitung mittels passender Espressomaschine

Espressomaschinen
 
Espresso
 
QuickMill

Kaffeesorten gibt es heute viele. Jeder hat andere Vorlieben, was den Kaffee betrifft. Grundlegend kommt es bei jeder Zubereitung auf die Qualität an. Hier ist nicht nur die Qualität der Kaffeebohne gemeint, sondern auch der Geräte zur Zubereitung. Heute gibt es viele Pad oder Kapselmaschinen in den Haushalten. Wer jedoch einen echten Espresso trinken möchte, wie ihn die Italiener bevorzugen, wird dies mit solchen Maschinen nicht schaffen, da der Druck und andere Arbeitsschritte nicht möglich sind.

Wege zum Espresso


Als Grundlage für einen Espresso dient meist zu 100% die Arabica Bohne. Diese wird zum Beispiel in Mittel- und Südamerika, wie auch in Teilen Afrikas angebaut. Den Unterschied vom normalen Kaffee zum Espresso macht die längere Röstung aus. Bohnen für den Espresso sind dunkler geröstet, da so die Säure in der Bohne abnimmt. Denn durch die spezielle Zubereitung des Espresso wird mehr Säure der Bohne freigesetzt, als beim normalen Kaffee. Der geringere Säuregehalt, durch die längere Röstung, wirkt einem zu sauren Espresso entgegen.

Der nächste Schritt ist der Mahlvorgang. Am besten ist es, wenn die Bohnen erst direkt vor der Zubereitung gemahlen werden. So bleibt die Frische am besten erhalten. Wer Kaffeepulver bereits zu Hause hat, tut gut daran dieses kühl zu lagern, um das Aroma zu erhalten.

Für das Mahlen gilt:

• nicht zu fein - sonst wird der Espresso bitter
• nicht zu grob - sonst fehlen Geschmacksstoffe


Scheint das Pulver nach dem Mahlen locker, ist es genau richtig. Für die Zubereitung werden normalerweise zwischen 6-9 Gramm verwendet. Das Idealmaß ist für jeden individuell und muss getestet werden.


Für die Zubereitung an sich gibt es unterschiedliche Möglichkeiten


• Espressokocher
• Halbautomat
• Handhebelmaschine


Der Espressokocher findet sich in vielen Haushalten. Dieser ist für den Herd gedacht und besteht aus einem Gefäß für das Wasser und aus einem Teil für das Pulver. Der untere Teil enthält, das Espressopulver, der obere das Wasser. Durch den Kochvorgang, wir das Wasser durch das Pulver gedrückt. Jedoch sind hier nur etwa 1,5 bar Druck vorhanden. Wichtig ist, den Kocher nach Ende des Kochvorgangs, den Kocher direkt vom Herd zu nehmen. Geschieht dies nicht, verbrennt das Pulver und der Kaffee nimmt diesen Geschmack auf.

Echte Kenner verwenden Halbautomaten oder Handhebelmaschinen. Der Unterschied besteht darin, dass bei Letzterer der Druck manuell durch den Handhebel erzeugt wird und so noch ein persönlicherer Espresso entsteht. In vielen Haushalten wir jedoch der Halbautomat verwendet. Hier sollte ein Druck von mindesten 9 bar erzeugt werden können. Dies übernimmt die Esporessomaschine (weiteres auf Wikipedia..). Da dieser Druck für einen guten Espresso ausschlaggebend ist, sollte bereits beim Kauf auf diese Mindestangabe geachtet werden.

Das Pulver muss hier in den Siebträger gefüllt werden. Mit dem Tamper wird dieses „festgestampft“ und in den Brühkopf geschraubt. Nun kann der Brühvorgang gestartet werden und innerhalb von 15-25 Sekunden ist der Espresso fertig. Er besitzt eine schöne rötlich-braune Creme Haube und wird in speziellen Espressotassen serviert.


Was sollte beim Kauf einer Maschine berücksichtigt werden?


• Da bei der Zubereitung des Espressos ein hoher Druck notwendig ist, ist es wichtig, auf gute Qualität zu achten. Bei hochwertigen Maschinen besteht der Siebträger aus geschmiedetem Messing, da es sich durch eine große Haltbarkeit auszeichnet.

• Der Wassertank sollte zum Reinigen komplett geleert werden können. Der Wassertank zeichnet sich durch eine dickere Wand und ein höheres Gewicht aus. So bleibt die Temperatur im Wasser eher gleich und das Ergebnis variiert nicht.

• Die Druckpumpe sollte nicht zu viel Lärm machen, weshalb es sich lohnt, die Maschine vorführen zu lassen.

• Im Bereich der Ventile wird werden oft Federventile verbaut, die jedoch mit Zeit ihre Kraft verlieren und ausgetauscht werden müssen. Als Alternative sind Magnetventile zu nennen, die meist ein Leben lange halten.

• Der Brühgruppenkopf ist ebenso wieder Siebträger einer großen Belastung ausgesetzt und auch hier sollte beständiges Material wie zum Beispiel Messing gewählt werden.

• Die Wahl ob eine Ein-oder Zweikreismaschine gewählt werden soll, hängt vom Gebrauch ab. Werden auch andere Kaffeearten mit Milchschau hergestellt, bieten sich Zweikreismaschinen an, da sie das Kaffee Brühen und das Milch Aufschäumen, parallel verrichten können. Wer nur einen Espresso trinkt, dem reicht auch eine Einkreismaschine.

Geschichte und Hersteller


Die Geschichte des Espressos geht bereits bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit wurde bereits das Wasser mit größerem Druck durch das Pulver gedrückt. Wenn auch der Espresso oft mit Italien verbunden wird, ist die erste Maschine in Frankreich gebaut worden. Die kommerzielle Fertigung fand jedoch ab 1903 bei Firma Bezzera statt. Bis heute hat sich das Unternehmen einen Namen in diesem Bereich gemacht. Wenn auch Moriondo das Patent für die Espressomaschine anmeldete, ist es doch Bezzera gewesen, der die Schritte dorthin gemacht hat. 1906 brachte die Firma die erste automatische Espressomaschine mit zur Mailänder Messe, was ein gleichmäßigeres Ergebnis gewährleistete. Heute werden Maschinen wie die Serie Mitica, Strega oder die BZ (kaffee24.de/bezzera) verkauft.

Ein anderer Hersteller, der sich hier ebenfalls einen großen Namen gemacht hat, ist QuickMill. Der Betrieb wurde bereits im Jahre 1945 gegründet und tat sich besonders durch die Entwicklung der beständigen Durchlauferhitzer hervor. Diese wurden in verschiedenen Geräten der der Firma QuickMill verwendet. Ebenso werden heute Maschinen mit Thermoblock-Technik verwendet. Die Fertigung findet wie schon damals auch heute noch in Handarbeit statt. Der Sitz befindet sich in der Provinz Mailand. Die ganze Vielfalt an Geräten ist von der Firma QuickMill zu erwerben. Auf der Webseite kaffee24.de/quickmill findet sich ein Überblick.

Fazit: Der Espresso ist ein ganz besonderer Kaffee, der häufig nach dem Essen serviert. Die schöne Creme macht diesen erst perfekt. Die passende Espressomaschine und das richtige Pulver tragen zum guten Ergebnis und zum Geschmackserlebnis bei.
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