2.Advent beim THW - Wie das THW zu seinem THW-Fahrzeugkennzeichen kam

Dessau-Ro: THW Desssau | 2.Advent

Wie das THW zu seinem THW-Fahrzeugkennzeichen kam


Während des Rheinhochwassers zum Jahreswechsel 1993-94 hatte die THW-Leitung erstmals nach dem THW- Neukonzept vorsorglich entsprechende Teil-/Einheiten aus nicht-betroffenen Landesverbänden wie Bayern, Niedersachsen oder Berlin-Brandenburg-Sachsen-Anhalt in der “THW-Struktur”, d.h. im OV Leverkusen und AKNZ, was für „Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz“ steht, in Ahrweiler zusammengezogen und für eine kurzfristige Verfügbarkeit bereitgehalten.
Die Stadt Köln war durch ihren geliebten Vater Rhein stark in Mitleidenschaft genommen und hatte alle seine Kräfte der Feuerwehr, des KatSchutz und auch des THW, d.h. der Ortsverbände in Köln, eingesetzt.
So wurden nun auch die in der AKNZ stationierten THW-LKW angefordert. Nach zwei Stunden Anfahrt meldete der Abschnittsleiter in Köln Porz: “dass da viele THW-LKW bei ihm ankämen, er diese aber nicht führen könne, da die ja kein Kölner Kennzeichen hätten !”
Ihm wurde versichert, dass die ,,ausländischen” THW-Kräfte unterstellt seien und er diese problemlos führen könne.
Dieses Erlebnis brachte Helmuth Pfitzmeier auf den Gedanken, dass ja die Bundeswehr (Y) sowie noch in den 90er Jahren der Bundesgrenzschutz (BGS) und sogar die Post (BP) eigene einheitliche Kennzeichen hatten – warum nicht auch das THW ?
Damit ging Herr Pfitzmeier zum BMI und schlug den Gedanken, mit der Kölner Geschichte als Begründung, vor.
Der Weg dahin, dem THW ein eigenes, einheitliches Kennzeichen zu ermöglichen, erwies sich als überraschend kurz und einfach – und so kam es dazu !

Quelle: Helmuth Pfitzmeier – Referat E1 – Grundsatz – THW-Leitung
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