Freiheit: 1989 - Grenzdenkmal Hötensleben

Beobachtungsturm BT-11 mit Bunker
Das Grenzdenkmal Hötensleben dokumentiert den Zustand von 1989 und steht seit Januar 1990 unter Denkmalschutz. Eigentlich sollten alle Grenzanlagen bis 1993 abgerissen werden, aber engagierte Einwohner bewahrten den heutigen originalgetreuen Denkmalbereich. Das Denkmalgelände ist frei zugänglich. Zwischen 1971 und 1989 wurde die Grenzüberwachung immer weiter verschärft. Das Ministerium für Staatssicherheit wurde immer weiter ausgebaut, so dass sich die Mitarbeiteranzahl verdoppelte. Bei den Grenztruppen eingesetzte Wehrpflichtige wurden regelmäßig auf ihre politische Zuverlässigkeit überprüft. Der Diensthabende Offizier verpflichtete sie beim Grenzdienst durch mündliche "Vergatterung", Flüchtende festzunehmen oder zu vernichten. Zwischen 1961 und 1987 sind ca. 2400
Grenztruppenangehörige in die Bundesrepublik geflüchtet. Am heutigen 3. Oktober gab es viele Veranstaltungen zu Ehren der Widervereinigung. In Hötensleben musste diese leider ausfallen, da am Grenzdenkmal Bauarbeiten ausgeführt werden.
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4 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 03.10.2014 | 19:31   Melden
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Ellen Röder aus Alsleben (Saale) | 03.10.2014 | 19:48   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 03.10.2014 | 20:16   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 06.10.2014 | 10:31   Melden
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