Karibikkreuzfahrt mit der Costa Fortuna - Teil II

Unser Road Renner Taxi für die 5-stündige Inselrundfahrt auf Dominica
 
Im Regenwald
 
Der erste rauschende Wasserfall auf Dominica
Am 12. 02. 2015 erreichten wir Dominica. Dominica ist ein Inselstaat in der Karibik. Die Hauptstadt ist Roseau. Sie war die letzte Insel, die von den Europäern besiedelt wurde, da es heftigen Widerstand der einheimischen Kariben gab. 1978 wurde die Unabhängigkeit von den Briten erreicht. Die Insel ist als die " Insel der Natur " bekannt, da sie weitgehend von Regenwald bedeckt ist und den zweitgrößten Dampfsee der fernen Welt beheimatet. auf dieser Insel machten wir eine sehr schöne Inselrundfahrt durch den Regenwald mit seiner Pracht an Flora und Fauna.


Tobago

Nach einem Seetag legten wir am Sonntag den 15. 02. 2015 im Hafen von Scarborough, der Hauptstadt von Tobago an.
Tobago ist die kleinere Insel der beiden Inseln von der Vereinigung von Trinidad und Tobago. Die Insel liegt nordöstlich von Venezuela. Im Jahr 1962 wurde die Unabhängigkeit von den Briten erlangt. Heute stand für uns die Besichtigung des "Fort King Georg" aus dem 19. Jahrhundert, welches die Inselgeschichte dokumentiert auf dem Programm. Danach ging es zur Erholung in den Botanischen Garten von Scarborough. dieser besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, denn es können verschiedene Palmenarten, Flamboynts (Flammenbäume mit wunderschönen Blüten), Saman-Bäume und unzählige blühende Pflanzen bestaunt werden. Ein Wanderweg führte uns durch den gesamten Park bis auf eine Hügelspitze mit großartiger Aussicht.

Grenada

Um 18.00 Uhr legte unser Schiff ab und nahm Kurs auf Grenada.
Grenada ist auch als die "Gewürzinsel" bekannt. Die Hauptstadt ist St. Georges und liegt auf mehreren Hügeln. Mitten in der Altstadt breitet sich der exotischste und bunteste Markt der Karibik aus. Auf der östlichen Seite der Stadt grüßen zwei Festungen auf steilen Berggipfeln. Das "Old Fort" aus dem 18. Jahrhundert und "Fort Frederick" , von dem die ankommenden Schiffe schon aus großer Entfernung sehen konnte. Die beiden Forts sind durch Tunnel untereinander verbunden. Auf der Insel wachsen meterdicke Mahagoni Bäume mannshohe Farne, Avocados, Kakao, Papaya und natürlich viele Muskatnussbäume. Der Duft der Gewürze wie: Zimt, Pfeffer, Ingwer, Vanille und Muskat überziehen die ganze Insel. Im Jahr 1974 wurde Grenada von den Briten unabhängig. Punkt 18.00 Uhr legte unser Schiff in Grenada ab und es ging über Nacht Richtung Barbados.

Barbados

Am Morgen des 17. Februar um 8.00 Uhr legten wir in Bridgetown der Hauptstadt von Barbados an. 300 Jahre britische Kolonialherrschaft prägten das Bild der Insel. Die Architektur ist genau so britisch, wie das Leben. 200 Jahre ließen die Kolonialherren schwarze Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern für sich arbeiten. Erst im Jahr 1834 wurden die Sklaven in die Freiheit entlassen. Seit 1966 ist Barbados unabhängig und gehört zum Commenwealth. Heute ist die Insel das FERIENZIEL in der Karibik, mit den meisten Direktflügen von und nach Europa. Auf Barbados unternahmen wir eine 4 stündige Inselrundfahrt, um die Insel zu erkunden. An der karibischen Seite liegen die malerischen Palmenstrände und schönsten Hotelanlagen. Die Atlantikküste ist wild und schroff und besitzt viele steile Klippen.

St. Lucia

Um 20.00 Uhr hieß es dann alle an Bord und auf zur nächsten Insel St. Lucia.
St. Lucia ist eine Insel der Kleinen Antillen und liegt zwischen Karibischen Meer und Atlantischen Ozean. Die Hauptstadt von St. Lucia ist Castries und sie liegt an einem natürlichen Hafen. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und dies begleitet uns auf Schritt und Tritt. Für Karibikliebhaber ist St. Lucia eine der schönsten Inseln. Sie bietet alles was man von einer Tropeninsel erwartet. Reiche Vegetation, Bergregenwald, Vulkane und schöne Badestrände. Das Wahrzeichen von St. Lucia sind die beiden Vulkankegel "kleiner und großer Piton". Es war ja klar, dass wir uns die Aussicht auf die beiden Vulkane nicht entgehen lassen haben. Dann ging es auf unserer Rundreise weiter in die alte Hauptstadt "Soufriere" . Von hier aus kann man in den einzigen Drive-in-Vulkan der Welt, dem 500 Meter breiten La-Soufriere-Krater durchfahren. Man kann unmittelbar an die brodelnden, zischenden und nach Schwefel riechenden Erdlöcher heran. In der Nähe gibt es Schwefelquellen, die als Heilbäder genutzt werden. Weiter geht es zum Daimond Falls. Durch mineralische Ablagerungen leuchten die Felswände in allen Regenbogenfarben. Rundum dichter Regenwald, uralte Bäume, Schlingpflanzen, Bananenstauden, Zitronenbäume, Brotfrüchte, wilder Ananas, alles wächst durcheinander. Nach dieser wunderschönen Rundfahrt müssen wir wieder einmal Abschied nehmen und werden die Insel Martinique ansteuern.

Martinique

Im Jahr 1635 wurde die Insel Martinique eine französische Kolonie, deren Hauptstadt Fort de France ist. Martinique wird wegen ihrer reichen Flora auch Blumeninsel genannt. Der Norden ist gebirgig, regnerisch und erstreckt sich um den aktiven Vulkan "Monte Pelee" . Hier finden wir Bergwälder mit Wasserfällen und Gebirgsbächen. Der Süden ist trocken und hier befinden sich die schönsten Strände.
Unser Weg führt uns bei der Rundfahrt in den Norden, zuerst in die Ortschaft Balata.
Dort konnten wir die Miniausgabe der Kirche Sacre Coeur bestaunen. Dieses Gotteshaus wurde als kleine Kopie der gleichnamigen Pariser Kirche gebaut. Nicht weit entfernt lag der Botanische Garten von Balata, der uns auch faszinierte. Dann ging es weiter nach St. Pierre, die Stadt die in unmittelbarer Nachbarschaft des gefährlichen Vulkans liegt. Am 8. Mai des Jahres 1902 gab es vier Detonationen und es stieg schwarzer Rauch empor und eine 2000 Grad heiße Glutlava fließt mit 150 km/h auf die Küste zu. Mehr als 30 000 Menschen kamen hierbei ums Leben. Es blieb nur ein zerstörtes Ruinenfeld über. Ein Museum berichtet heute über die Katastrophe von St. Pierre.
Weiter ging es zu einer Rumfabrik zur Besichtigung. Dort konnte man sich ein Bild machen, wie aus dem Zuckerrohr der Rum entsteht. Mit einer Verkostung ging dann auch diese Inselrundfahrt zu Ende.

Rückflug

Am Abend verließen wir Martinique und steuerten unseren Heimathafen in Guadeloupe an. Von dort aus ging es dann am Abend zum Flughafen, wo uns unsere Maschine für den ca. 8000 km Rückflug erwartete.
Es waren zwei sehr spannende und interessante Urlaubswochen, in denen wir sehr viel neues gesehen und neue Eindrücke gewonnen haben.

Unsere Reiseroute umfasste insgesamt 1707 Seemeilen ( 1 Seemeile = 1852 m).
Wir werden noch lange in den Erinnerungen schwelgen.
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10 Kommentare
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Priester Gerhard aus Abberode | 27.02.2015 | 06:27   Melden
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Priester Gerhard aus Abberode | 27.02.2015 | 06:35   Melden
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Jacqueline Koch aus Eisleben | 27.02.2015 | 07:57   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 27.02.2015 | 20:24   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 01.03.2015 | 09:37   Melden
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