Santo Domingo - Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Kolumbusdenkmal im Parque Colon
 
Rathaus am Parque Colon
Santo Domingo (Dominikanische Republik): Damengasse |

" Zur Geschichte "


1492 entdeckte der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus die karibische Insel und taufte sie auf den Namen "La Espanola" / Hispaniola.

Bei seinem zweiten Besuch im November 1493 gründete er die erste Siedlung in der Bucht " La Isabella" im Norden der Insel.

1497 gründete der Bruder von Kolumbus an der Südküste den Ort "La Nuera Isabela", das heutige Santo Domingo, die heutige Hauptstadt der Dominikanischen Republik.

Santa Domingo mit seinen ca. 3 Millionen Einwohnern ist stolz darauf, die älteste Stadt der Neuen Welt zu sein. Seit Jahrhunderten wurde die Stadt von Piratenüberfällen, Hurrikans und fremden Truppen heimgesucht und besetzt.
Die Altstadt ist ein historisches Areal am westlichen Ufer des Rio Ozama und wurde 1990 von der UNESCO als " Kulturerbe der Menschheit " deklariert. Die Altstadt wurde mit großem Aufwand liebevoll restauriert.
Im " Parque Colon " kann man das Kolumbusstandbild mit den vier Schiffsrümpfen, die die vier Reisen des Kolumbus in die Neue Welt darstellen.
Ebenfalls am Parque Colon befindet sich die älteste Kirche in der Neuen Welt. Es ist die Kathedrale mit dem Namen " Santa Maria la Menor , fertig gestellt im Jahr 1540. Es ist die Ruhestätte von Erzbischöfen, Präsidenten und reichen Konquisatoren (Eroberer) . Bis 1992 lagen hier auch die Gebeine von Kolumbus. Anlässlich der 500 Jahrfeier wurden die Gebeine in den " Faro a Colon " (Kolumbusdenkmal) überführt.

Die Straße "Calle de las Dames" (Damengasse), ist die älteste gepflasterte Straße in der Neuen Welt und wird von historischen Gebäuden gesäumt und wurde von Kolumbus Sohn Diego für seine Frau Donna Maria de Toledo angelegt, damit diese mit ihren Hofdamen nicht durch Matsch und Staub flanieren müssen.

Zu den ältesten Festungsanlagen der Stadt gehört die Festung "Ozama" in der Damengasse. Diese Festung diente als Gefängnis. Hinter 2m dicken Mauern wurden aufständische Indianer und auch später in der republikanischen Zeit menschen eingekerkert.
Weiter auf der Damengasse befindet sich das "Nationalpanthon". Es war eine ehemalige Jesuiten Kirche. Hier ruhen die Unsterblichen der dominikanischen Geschichte und werden von Soldaten behütet. Mehrmals am Tag kann man der Wachablösung zuschauen.

Weiterhin auf der Damengasse befindet sich das "Museo de las Casas Reales".
Das Museum bietet eine Darstellung der Landesgeschichte von der Entdeckung bis zur Unabhängigkeit von Spanien. Besonders sehenswert sind die nautischen Exponate, die Apotheke aus dem 18. Jahrhundert, sowie die große Waffensammlung. Früher diente das Gebäude als Sitz des Königlichen Gerichtshofes und der Generalgouverneure.

Den Palast "Alcazar de Colon" ließ Diego Kolumbus im Jahr 1510 von 1500 indianischen Zwangsarbeitern im gotisch maurischen Stil erbauen. Als Werkzeuge dienten ihnen damals nur Sägen, Meißel und Hämmer und es wurde kein einziger Nagel verwendet.

Am Westufer des Rio Ozama wurde 1992 das gigantische Denkmal "Faro a Colon" für den Entdecker Kolumbus für 70 Millionen US $ errichtet, die aus vielen Nationen gespendet wurden. Am 6. Oktober 1992 wurden dann die angeblichen Gebeine überführt.

Mit Inhalten aus https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Kolumbus
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Hildegard Stelzig aus Sangerhausen | 17.02.2016 | 11:25   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 17.02.2016 | 11:32   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 17.02.2016 | 11:47   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 17.02.2016 | 14:06   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 17.02.2016 | 14:43   Melden
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Katrin Koch aus Friedersdorf | 19.02.2016 | 22:20   Melden
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