1933 in Deutschland: Zeitzeugengespräch

1933 in Deutschland: Die Zerschlagung der Arbeiterbewegung durch die Nationalsozialisten – der Zeitzeuge Prof. Dr. Theodor Bergmann berichtet

Persönliche Erlebnisse aus erster Hand, aus der Zeit Ende der Weimarer Republik und der Zerschlagung der Arbeiterbewegung mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Jahr 1933, ermöglicht Prof. Dr. Bergmann. Am 29. und 30. April berichtet der Zeitzeuge in Wernigerode und Halberstadt von seiner Jugend und den Folgejahren. Am 7. März 1933, fünf Tage nach Bergmanns Abitur und zwei Tage nach den „Wahlen“ vom 5. März verließ der 17-jährige Jude Theodor Bergmann morgens in aller Frühe fluchtartig Berlin. Bergmann zeigt seinen biografischen Film und wird anschließend für Fragen der Anwesenden, Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

Zielgruppe: Schüler_innen ab 10. Klasse, politisch und historisch Interessierte, Multiplikator_innen

Termine, Orte:
29.04.2013
Gymnasium Stadtfeld Wernigerode
Ernst-Pörner-Straße 15,
38855 Wernigerode
Zeit: 14.00 – 15.30 Uhr

29.04.2013:
KZ-Mahn- und Gedenkstätte Wernigerode
Veckenstedter Weg 23, 38855 Wernigerode
Zeit: 18.00 Uhr

30.04.2013:
Berufsbildende Schulen "Geschwister Scholl" Halberstadt Böhnshauser Straße 4, OT Langenstein
Zeit: 11.00 –12.30 Uhr

30.04.2013:
Moses-Mendelssohn-Akademie Halberstadt
Rosenwinkel 18
38841 Halberstadt
Zeit: 18.30 Uhr

Während in den Schulen die Fragen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stehen, werden die Abendveranstaltungen als Gespräch zwischen dem Zeitzeugen Prof. Bergmann und dem Moderator und Historiker Dr. Peter Schyga stattfinden.


Die vier Termine mit Prof. Dr. Bergmann sind eine Kooperation zwischen dem Projekt „Mit allen Sinnen – Lassot yad achat“ der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt.
„Mit allen Sinnen“ ist ein Projekt der .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.. Es wird vom Bundesministerium des Inneren und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gefördert.
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