Authentischer Klang im Händelhaus mal anders

Die Mauer-Orgel von 1770
Wieder einmal folgte ich dem Programmaufruf zum Anspiel der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770 in der Musikinstrumentensammlung des Händelhauses. Dieses Anspiel wird in Kooperation des Händelhauses mit der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle regelmäßig am 1. Sonntag im Monat veranstaltet. Dieses Mal gab es jedoch eine besondere Überraschung für die Stammgäste und alle anderen Besucher dieser Veranstaltungsreihe: Frau Cora Hornung-Schaumberger aus Magdeburg, die zur Zeit ein Aufbaustudium an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle absolviert, kam mit ihrem Ehemann. Und so spielten Orgel und Trompete gemeinsam. Wer meint, das passt doch nicht zusammen, wurde hier eines Besseren belehrt. Um einen harmonischen Klang zu erzielen, musste die Trompetenstimme immer eine halbe Note höher spielen als die Orgel, was eine hohe Konzentration erfordert. Die Zuhörer belohnten das mit lang anhaltendem Beifall für das Musikerehepaar, das aus München zuwanderte. An dieser Stelle sei auch dem Organisationsteam des Händelhauses gedankt, die uns immer solche interessanten Klänge organisieren.
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