Blauer Himmel, Pferde und allerlei Hindernisse

Vicky hat gut lachen, die Ställe sind gefegt
 
Vorbereitung zum Start des Orientierungsrittes
Irgendwie schien Moni ganz zufrieden. Musste sie sich doch in diesem Jahr nur ein schattiges Plätzchen suchen, um den Orientierungsritt zum Hoffest des Reiterhofes Schurig auszuwerten. Ganz im Gegensatz zum vorigen Jahr, wo sie ein trockenes Plätzchen wegen des Dauerregens brauchte. Punkt 8:00 Uhr fiel der Startschuss zum Orientierungsritt durch die Heide, wo Moni und ihre Helfer kontrollierten, ob die Reiter den richtigen Weg finden. Zu solch einem O-Ritt gehören Können und sportliche Fairness halt dazu. Nach ca. 2 Stunden waren alle wieder am Hof angekommen und Moni saß an besagter Auswertung.

Währenddessen bereiteten Christian und seine Helfer schon die nächste Disziplin vor – die Staffelspiele Im Roundpen nebenan drehten derweil Vicky und Marlene ihre Runden beim Kinderreiten. Auf dem Gummireitplatz wuselte Steffi, legte Stangen hin und machte aus dem Gummireitplatz im Handumdrehen einen Hindernisplatz. Schon versammelte sich große und kleine Kinder um mit Babett, einer Haflingerstute, sowie Pony Flöckchen und Peggy dem Minipony die Hürden zu nehmen. Ein Wasserglas musste während des Reitens sicher geführt werden, Fische geangelt, die Reiter mussten selbst auf einer Stange balancieren und Lara und Lili, Linda, Franzi, Vicky und Marlene führten die Pferde so schnell wie möglich zum Ziel. Das war nicht einfach, da Babett, so schien es, nur wenig Lust hatte, schneller als eine Schildkröte zu laufen. Peggy nahm es gelassen, war sie als Grand Dame des Hofes schon ein „alter Hase“ in diesem Geschäft und Flöckchen schien die Sache ganz in Ordnung zu finden.

Kaum war die Siegerehrung vorbei, mussten Christian, Michael und Klein-Christian zusammen mit den anderen den Fürzügelwettbewerb für die 6-10-jährigen vorbereiten. Nun wurden Pferde und Reiter artig hintereinander über den Platz geführt und Christian prüfte mit kritischen Blick die Haltung der Reiter und des Pferdeführers und gab entsprechende Anweisungen. Der Mann mit dem Base Cape wusste, was er tat und notierte jede Unregelmäßigkeit. Im Anschluss folgte die Siegerehrung, wobei der Orientierungsritt gleich mit prämiert wurde und Moni ihre selbst gesponserten Preise an die strahlenden Sieger verteilen konnte.

Leichte Wolken zogen derweil auf, eine Stimme am Mikrofon versicherte aber den Zuschauern, das ein wenig Sonnenbehang durchaus geplant sein. Für das leibliche Wohl sorgten indes die Eltern von Sandy. Die hatte auch alle Hände voll zu tun und half ihrem Lebenspartner Christian tatkräftig. Sie kümmerte sich um die Preise und Urkunden, um dieses und jenes und durchquerte an diesem Tag den Hof mehr als ihr lieb war. Schon Tage vorher verbrachte sie mit Einkauf, Planung und Preise verpacken.

Langsam nahm die nächste Disziplin, die Tempo-Tore, Gestalt an, einmal für die 14-jährigen und dann für die älteren Jahrgänge. Der Parcours bestand aus zehn Toren und obendrein hatten die aufgestellten Kegel noch Tennisbälle als Auflage. Pferd und Reiter sollten dann später so schnell wie nicht nur den Weg durch die Tore finden, sondern auch erwähnte Tennisbälle an Ort und Stelle zu lassen, was, wie sich später herausstellte, nicht jedem gelang und zu Punktabzug führte.

Oli, auch zur Familie des Reiterhofchefes gehörend, grillte und stellte mit seinem Handy ein wenig musikalische Unterhaltung zur Verfügung. Wohl dem, der Internetflat hat und den ganzen Tag streamen kann. Der Hanseverein e.V. beteiligte sich mit seiner Technik am Gelingen des Festes. So fanden auch die Tempo-Tore ihren Abschluss in einer angemessenen Siegerehrung.
Schon nahte der späte Nachmittag und mit ihm das letzte Highlight – das Ringreiten. Im Galopp preschten die Reiter durch ein aufgestelltes Tor an dem ein Ring hing und versuchten mittels Stab den begehrten Ring zu ergattern. Die Ringe wurden von Durchlauf zu Durchlauf kleiner und die Zeit rann durchs Stundenglas. Doch gegen 19:00 Uhr standen die Sieger fest und bei der Siegerehrung gab Sophie, Sandys Tochter, zusammen mit ihrer Mutter die verpackten Preise in die Hände der Erstplatzierten. Die Zuschauer am Rande sparten nicht am Applaus und der Himmel blaute immer noch.

Christians Crew und Gäste konnten nun zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Der Jägermeisterwettbewerb war dann der abschließende Teil des Tages, nur diesmal ohne Pferd. Ein Feuerchen im Hintergrund ließ den Tag in die Nacht gleiten. „Und zufrieden?“; fragte jemand Sandy. Die schaute zu Christian und meinte: „Ja, es lief doch gut, wir hatten viele Helfer“. Christian lächelte zu ihr herüber. Das war dann wieder einmal ein besonderer Tag für alle – dieses Hoffest auf dem Reiterhof Schurig. Und so konnte sich im gemütlichen Teil der Tag beruhigt und müde in die Nacht verabschieden.

Anmerkung: Die Eltern der Kinder sind mit der Veröffentlichung der Fotos einverstanden.
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