Blumensprache (2)

Alpenveilchen
Die Blumensprache wurde schon in den Pyramiden der alten Ägypter entdeckt. Dieser Poetische Blumen Code erreichte Europa im 18. Jahrhundert und war in unseren Raum nicht so populär wie auf den Britischen Inseln.

Vielen Leser ist bestimmt bekannt das viele Blumen mit der Jungfrau Maria oder Christus in Verbindung gebracht wurden.
So gab es in Klöstern - einen Marien Garten. Die angepflanzten Blumen dienten als Altar Schmuck und hatten ihre eigene Bedeutung.
Schneeglöckchen z. B. wurden zur Lichtmess genutzt und fällt dieser Tag
auf den 2. Feb. werden diese kleinen feinen Blumen, Lichtmessglöckchen genannt.
Die Maiglöckchen waren die Tränen Marias, die Distel - das Leiden Christi,
Vergiß mein nicht - Maria Augen, der Fingerhut - die Handshuhe unserer Dame.

Weiße Lilien wurden, auf den Britischen Inseln, auf Gräbern verstorbener Mönche gepflanzt, erblühten diese, so waren sie im Himmel.
Gänseblümchen - eine Blume Marias, der Unschuld und Bescheidenheit
Narzissen verkünden die Fastenzeit,
Im dreiblättriger Klee sieht man die Trinität - Vater, Sohn und Heiligen Geist.
Die Mutterschaft Marias wird mit einer roten Nelke demonstriert und diese Blume begleitete die französische Aristokratie beim Gang aufs Schafott.

Auch die Farbe der Blumen gibt Hinweise:
ein roter Rosenstrauch steht für Liebe und Feuer,
die weiße Rose der Verschwiegenheit, aber auch der Unschuld und Reinheit
und Rosen wuchsen aus dem Blutstropfen Jesu.

Mit Gelb wird Neid dargestellt und es ist auch ein Symbol der Sonne
Viele Blumen und Bäume wurden mit verschiedenen Assoziationen versehen, manchmal mit total entgegengesetzten.
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