C+M+B

Bald ist es wieder soweit.
Am 06. Januar ziehen die Heiligen Drei Könige wieder durch's Land und bedenken katholische Mitbürger mit guten Wünschen und hinterlassen Kreidezeichen über der Eingangs- oder Wohnungstür.

Es gibt auch andere Kreidezeichen, Gaunerzinken, Mordbrennerzeichern und die gehen weit in die Geschichte zurück.
Diese Zeichen gibt es schon seit Jahrhunderten, natürlich in angepasster Form. Die weisen darauf hin, ob es Arbeit gibt und Obdach, ob das Haus von alten Leute bewohnt wird, auch aufmerksame Nachbarn werden vermerkt...

Im Mittelalter gab es sehr bekannte Bande, die Muschelbrüder/ Coquillards kannten ihre eigene Sprache. Sie raubten u.a. Pilger, die auf dem Jacobsweg waren, aus. Der Balladensänger Francois Villon war einer.
Die Große Siechenbande trieb im Rheinland ihr Unwesen und tarnten sich als Leprakranke, die Meuselbande betriebt sogar eine eigene Druckerei.. und Sachsen wurde auch nicht verschont, dort machte die schwarze Garde von Lips Tullian die Gegend unsicher. Die letztere hatte sogar eine Schatzkammer im Grillenburger Wald.

"Die Räuber" von Schiller ..., und dann gibt es noch "Das Wirtshaus im Spessart" und Märchen vom Ali Baba, die chinesischen Räuber vom Liang Schan- Moor und Ronja, Räubertochter. Es gibt so einiges in der Literatur.
Und auch in der Geschichte

Ich glaube, das Rad vor der Volksbühne in der Berlin, warnt vor Überfällen, und auch Erfurt wirbt mit dem Rad im Poster, das wirkt und ist echt witzig.
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 18.12.2015 | 22:57   Melden
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