Die Kirchennacht in Halle (Saale) am 17.08.2013 - Ein Streifzug durch 6 Hallesche Kirchen im Zentrum 6. Teil

... St. Georg war festlich innen und außen illuminiert.
Halle (Saale): St. Georgen-Kirche |


Die evangelische Pfarrkirche liegt in der südwestlichen Nähe des Stadtzentrums.
1121 wurde die Kirche urkundlich das erste Mal erwähnt und gehörte von 1231 bis 1557 zu einem Nonnenkloster der Zisterzienser.

Thomas Müntzer war hier 1522 als Kaplan und August Herman Francke predigte in St. Georgen von 1692 bis 1715 als Pfarrer.
1740 brannte die Kirche vollständig nieder und von 1740 bis 1744 wurde der heutige Bau errichtet.

Der große Innenraum der Kirche verfügte mit beiden Emporen über 3.000 Sitzplätze und hatte das damit größte Fassungsvermögen aller halleschen Kirchen.
Von der ursprünglichen Inneneinrichtung der Kirche ist nur der Altar erhalten.

Nach einem Beschuss und Bombardement entstanden 1945 Schäden im Mauerwerk, Fenster und Türen wurden zerstört. Nach einer kurzen Sanierungszeit, in der das Notwendigste saniert wurde - war eine erneute Weihe der Kirche 1948.

Im Herbst 1985 sollte die Sprengung der Kirche erfolgen, um einem großzügigen Straßenbauprojekt Platz zu schaffen.

1989 war das Pfarrhaus einer der zentralen Treffpunkte der Opposition gegen das DDR-Regime.
Die Kirche wird derzeitig saniert.


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Gottlob Philipps aus Halle (Saale) | 26.08.2013 | 11:51   Melden
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