Du schreibst Geschichte! Der 8. Jugend-Geschichts-Tag Sachsen-Anhalt

Interessierte Jugendliche auf dem Jugend-Geschichts-Tag 2011
Zum 8. Jugend-Geschichts-Tag am 14. Dezember wird Geschichte geschrieben.

Noch bis zum 30. November können sich Jugendliche, Lehrende und Multiplikatorinnen für den 8. Jugend-Geschichts-Tag im Magdeburger Gesellschaftshaus anmelden. Projektkoordinator der .lkj) Sachsen-Anhalt Torsten Sowada erklärt: „Auch in der heutigen, schier unübersichtlichen und komplexen Welt wird jeden Tag irgendwo Geschichte geschrieben, wir möchten alle ermutigen, an der großen und kleinen Geschichte teilzuhaben“. In einer Podiumsdiskussion mit Kultusminister Stephan Dorgerloh können sich Jugendliche mit ihm austauschen, was es heißt Geschichte zu schreiben, bzw. sich zu engagieren und wie die Vergangenheit erforscht werden kann.

In verschiedenen Workshops können sich die Teilnehmenden auch mit dem Thema Zeit und Geschichtsschreibung auseinandersetzen.
Ein Workshop dreht sich um den Dokumentarfilm „Heute war damals Zukunft“ von Gunther Scholz. Er zeigt Personen einer 9. Schulklasse, die 1985 Aufsätze zum Thema „Wie stelle ich mir mein Leben in 2010 vor“ schrieben und in der Gegenwart mit den damaligen Texten konfrontiert werden. Gemeinsam mit dem Regisseur kann nach dem Film zu aktuellen oder verabschiedeten Zukunftsvisionen debattiert werden. Im Mittelpunkt des Schreibworkshops steht das Tagebuch von Anne Frank und die Frage, was Tagebücher uns über die Vergangenheit erzählen und welche Bedeutung für die Gegenwart haben können. Wer die digitale Welt bevorzugt, kann im Web 2.0-Workshop die Zeitgeschichte im Internet näher unter die Lupe nehmen. Das vollständige Programm und die Anmeldeformalitäten können auf der Homepage http://www.orfide.de/jgt.html eingesehen werden.

Der Jugend-Geschichts-Tag ist ein Projekt der .lkj) Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Stiftung Demokratische Jugend mit dem Landesprogramm „Zeitensprünge“, dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt, dem Anne-Frank-Zentrum Berlin, der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das Projekt wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.
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