Ein tropisches Paradies im „Leipziger Zoo“

Gondwanaland
Es ist Samstag vor Ostern. Im Radio werben sie für einen Ausflug in den Leipziger Zoo. Die Sonne scheint und die Temperaturen liegen über 10°C. Zwei Stunden später stehen wir an der Zookasse.
Der erste Eindruck: Es gibt mehr Menschen als Tiere!
Diesen Zoo besuchte ich schon viele Male, im Gondwanaland jedoch war ich noch nie.
Es wurde im Juni 2011 eröffnet und bereits von mehreren Millionen Besuchern bewundert. Auch heute sind Tausende unterwegs.
Der Weg führt durch einen Vulkanstollen zum asiatischen Dorfplatz inmitten des Dschungels. Wer will, kann mit einem Boot auf dem Urwaldfluss "Camanil", der 390 m lang ist, fahren.
Ich begebe mich zu Fuß durch die tropische Tier–und Pflanzenwelt. Vögel zwitschern und pfeifen, Affenrufe sind zu hören und die Pflanzenwelt beeindruckt mit viel Grün. Darunter Bismarckpalmen, der Flammen - und der Leberwurstbaum im afrikanischen Teil. Ich bewundere den Tulpenbaum, der rote Blüten trägt.
Im Südamerikanischen Teil sind es die Orchideen mit ihren fleischigen Wurzeln, die Bromelien, die Königspalmen und die Ameisenbäume, die mir besonders auffallen.
Ein Ozelot, Riesenottern, die bis zu zwei Metern lang werden können und ein Leben lang mit dem gleichen Partner verbringen, ein grüner Leguan und das Zweifinger Faultier machen auf sich aufmerksam.
Ein süßlicher, exotischer Duft steigt in meine Nase. „Die Blume der Blumen“, die malaiisch „Ylang-Ylang“ heißt, zeigt ihre gelbe Blütenpracht.
Eine Seekatze liegt auf dem Rand einer Mauer. Sie zeichnet sich durch eine besondere Lebensweise aus. Die Katze ist ein geschickter Schwimmer und besitzt sogar kleine Schwimmhäute. Da sie nachtaktiv ist, bewegt sie jetzt nur ihren besonders kräftigen Schwanz hin und her.
Ein Schabrackentapier dagegen lässt es sich gerade schmecken. Sie waren einst in Asien sehr verbreitet.
Längst habe ich meinen Mantel ausgezogen. Die hohe relative Luftfeuchte und die Temperatur um 25°C bringen mich zum Schwitzen.
Als ich das Gondwanaland verlasse, empfängt mich die kühle Märzluft, die ich als angenehm wahrnehme.
Ein Zoobesuch, der das Eintrittsgeld wert ist.
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7 Kommentare
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Ralf Springer aus Aschersleben | 26.03.2016 | 21:07   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 27.03.2016 | 04:05   Melden
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Christa Beau aus Halle (Saale) | 27.03.2016 | 10:12   Melden
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Martina I. Müller aus Halle (Saale) | 27.03.2016 | 10:43   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 28.03.2016 | 15:00   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 29.03.2016 | 07:50   Melden
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Katrin Koch aus Friedersdorf | 02.04.2016 | 22:39   Melden
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