Franckesche Stiftungen - damals und heute (2)

Franckes Wohnhaus Zustand 1980
Halle (Saale): Franckesche Stiftungen | Das Wohnhaus von A. H. Francke 1980 und 2015

Anfang der 80-er Jahre führte mich der Arbeitsweg fast täglich in die Franckeschen Stiftungen. Dabei musste ich das sogenannte Schwarze Tor passieren, an dessen rechter Seite sich das ehemalige Wohnhaus August Hermann Franckes befindet. Das Gebäude befand sich in einem schrecklichen Zustand, und nur die altehrwürdige Gedenktafel mit der Inschrift „Hier wohnte A.H.Francke in den Jahren 1702 -1715“ vermittelte einen Eindruck von der historischen Bedeutsamkeit des Hauses.
Am 7.Juni 1702 hatte Francke den ehemaligen Gasthof „Goldene Rose“ gekauft und mit seiner Familie bezogen.
Von hier aus leitete er in den folgenden 13 Jahren die Geschicke der Schulstadt.
Durch die Berufung Franckes als Pastor der Ulrichskirche kam es zu einem Wechsel der Wohnung in das Pfarrhaus der Ulrichskirche. Das Gebäude am Franckeplatz selbst wurde bis 1945 weiterhin von den Franckeschen Stiftungen genutzt. Danach diente es als wohl nur noch als Wohnhaus.
Nach umfassender Rekonstruktion und teilweisem Neubau konnte es im Jahre 2008 der Öffentlichkeit wieder übergeben werden.
Heute beherbergt das traditionsreiche Haus neben der Anlaufstelle (Informationszentrum) für Besucher, einen Museumsshop sowie weitere Einrichtungen der Franckeschen Stiftungen. Wer einen ausführlichen Besuch der Stiftungen plant, sollte sich hier beraten lassen.


Die Öffnungszeiten des Informationszentrums und auch der Besucherkasse sind:
Dienstag bis Freitag 10-17 Uhr sowie
Samstag, Sonntag und feiertags 10-17 Uhr .


Manfred Drobny

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Mehr Bilder von gestern und heute gibt es hier:
Die Irrenanstalt Nietleben - gestern und heute


Die Francke-Urne
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 23.04.2015 | 08:07   Melden
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Heiko Scharf aus Bernburg (Saale) | 23.04.2015 | 17:37   Melden
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