Händel berührt

Abschlusskonzert der Händelfestspiele oder der Tag, als der Regen kam.
Tagelang haben Blumen, Sträucher, Bäume und die Wiesen meines Gartens auf Regen gewartet. Als ich am Sonntag 18.30 Uhr aus dem Haus zur Straßenbahnhaltestelle ging, um am Abschlusskonzert der Händelfestspiele teilzunehmen, waren die Wege noch trocken. In der Galgenbergschlucht jedoch, wo alljährlich diese Feierlichkeit stattfindet, waren Bänke, Wiesen und auch mein Schirm völlig nass.
Viele bunte Regenschirme versperrten die Sicht zur Bühne. Wie die meisten Besucher, so hatte auch ich ein Regencape übergezogen.
Pünktlich 21.00 Uhr begann das Konzert und genau so pünktlich hörte der Regen auf.
Die Musik entschädigte mich für all das Nass, was mich umgab. Neben Händels Musik wurden auch Werke von von Beethoven, Hayes, Saint-Saëns und Ravel gespielt. Töne, die unter die Haut gehen und das Hören zum Vergnügen machen. Händels „Hallelujah“ mit dem stimmgewaltigen Chor war ein Höhepunkt für mich. Gekrönt wurde der Abend durch die Feuerwerksmusik und das Feuerwerk, was über der Schlucht den Himmel in viele bunte Farben tauchte.
Ein Abend, der in mir nachhallt.
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 23.06.2016 | 15:58   Melden
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