Halle an der Saale

Halle an der Saale, was für eine profane Überschrift. Das steht ja wohl schon tausendfach an jeder Ecke. Aber dieser Fluss hat die Stadt,neben dem Salz auch geprägt und könnte der Fluss Geschichten erzählen, würde sein Buch mit diesem Titel wohl Bestseller. Als ich 1991 als Harzer den Boden Halles betrat, wollte ich nur eines, ganz schnell weg. Ich vermisste mein Halberstadt schon nach den ersten Metern. Den Namen Graue Diva für diese Stadt, in der ich studieren sollte, nein musste, erschien mir lächerlich schmeichelhaft. Doch es gingen die Jahre ins Land und an mir nicht spurlos vorbei. Mich ergriff der Hauch der Geschichte und ich versuchte nicht nur das Äußere der Stadt zu sehen, sondern das Innere zu ergründen. Mit der Wende kam neuer Wind nicht nur ins politische Leben, sondern auch in meinen An- und Einsichten. Und eines Tages geschah es dann, ich war Bischof, nun ja in einem Theaterstück wie ich zugebe, im richtigen Leben habe ich eher ein Sprachproblem mit unserem Herrn. Nichts destotrotz blieb es nicht nur beim Spiel, sondern es kam auch die Beschäftigung mit der Geschichte dieser Stadt hinzu. Plötzlich hatte ich meine eigene Mittelalterspielgruppe (Quinta-X-Essentia), war im Vorstand des Hallischen Hanse e.V., machte eine Dokumentation über Halle - eine Hansestadt" und stand breitbeinig mitten im Geschichtsfluss der Stadt. Fast nebenbei, und das ist stark untertrieben, produzierte ich zwei Trickfilme. Der eine erzählt die Salzsage und der Zweite kommt mit einem Gedicht über die Stadt, ebenfalls als Trickfilm, dem geneigten Zuschauer in den Sinn. Wie er heißt? Na "Halle an der Saale".
1
Einem Mitglied gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
1 Kommentar
563
Luftfahrt- und Technik- Museumspark aus Merseburg | 01.07.2013 | 12:13   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.