Kunstschätze im Naumburger Domstift

Die "Wilde Zicke"
Angeregt durch einen kleinen Artikel in der "MZ" meldete ich mich zum Termin der monatlichen Besichtigung der Kunstschätze im Naumburger Dom an. Der kleine Artikel versprach nicht zu wenig: Unter der fachkundigen Führung von Herrn Ludwig bekamen wir Besucher einen Einblick in historische Schriften, Urkunden und Bücher.
So wurde ein historischer Atlas extra für uns aufgeschlagen und wir bestaunten die alten Landkarten. Neben Rechnungsbüchern war u. a. auch das Zensurenbuch zu sehen, wo wir die Schulnoten des berühmten Sohnes dieser Stadt - Friedrich Nietzsche - lasen. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die alten Bücher. So gab es sog. "Kettenbücher", welche tatsächlich an einer Kette befestigte waren. Das war wohl damals ein wirksamer Diebstahlschutz, wenn mit den Büchern in der Bibliothek gearbeitet wurde. Viele Bücher warten noch auf eine fachkundige Restaurierung. Auch hierüber berichtet Ludwig.

Abschließend empfehle ich noch die Fahrt mit der "Wilden Zicke" - der Naumburger Straßenbahn - sowie das Orgelkonzert "Orgel punkt zwölf" in der Marktkirche St. Wenzel, wo Herr Franke die historische Hildebrandt-Orgel meisterhaft erklingen ließ.
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 12.05.2016 | 10:32   Melden
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