Medienpolitik Sachsen-Anhalt - "Kurze Verzerrung"

Der Vorstand der Medienversammlung Sachsen-Anhalt, Markus Kurze, entgegnet einem AfD-Antrag mit Abschaffungwillen des Rundfunkbeitrags im Landtag mit Glühwein-Rhetorik. Die Mehrzahl der Delegierten war zurückhaltend bis befremdet, die AfD-Fraktion jubilierte.

Nebenbei ist Markus Kurze gelernter Pädagoge und vertritt sowie steuert als gewählter Abgeordneter die Aufgaben der medienpädagogischen Ziele/Institutionen des Landes Sachsen-Anhalt.

Vor geraumer Zeit hätte es der Parlamentarier - in diesem Zustand - in die von ihm benannten Medienanstalten als "Unikum" der Landespolitik in deren Schlagzeilen geschafft. Einerseits verteidigt er die Maßgaben des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunkvertrags und mahnt Besserung dessen Berichterstattung öffentlich-relevanter Themen an. Andererseits ist Kurze wenig bemüht Medienkompetenz zu beweisen, wenn es um Belege redegestützter Aussagen geht. (Siehe Link-Video MZ oben)

Der Anteil des Rundfunkbeitrags an Medienkompetenzprojekten der Länder ist finanziell zwar der geringste, so doch sind es staatlich gestützte Maßnahmen der Pädagogik, die große Ziele verfolgen. Hier lehren viele Akteurinnen und Akteure - nebenbei - Medienkonsumtion, -produktion- sowie - handeln. Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene profitieren davon.

Wenn an diesem Schulungsverhalten eine Änderung passieren muss, um den Gegebenheiten politisch-gesellschaftlicher Umstrukturierung gerecht zu werden, sollten willige Medienpädagoginnen und -pädagogen auf Weihnachtsmärkten abends geeignete Lehrräume suchen.
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