„Respekt – eine dritte Woche für mehr Vielfalt. Anerkennen statt Ausgrenzen." In der Woche vom 17. bis 22. März 2014 in Halle (Saale)

Wann? 17.03.2014 17:00 Uhr

Wo? Respekt AufLaden, Martinstraße 11, 06108 Halle (Saale) DE
Halle (Saale): Respekt AufLaden | Die AG Aktion Ladenschluss und „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage" laden alle Bürgerinnen, Bürger und Gäste der Stadt Halle ein, gemeinsam mit uns die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu gestalten. Wir bieten ein Alternativangebot für mehr Respekt, Toleranz und Internationalität.
Mit Ausstellungen, Lesungen, Seminaren, Workshops und Vorträgen möchten wir alle Interessierten aufklären und politisch sensibilisieren. Das Informationsangebot umfasst ein breites Spektrum: von Widerstand und Verfolgung während der NS-Zeit, den Protokollen der NSU-Prozesse, der Situation von Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt und deren Erfahrungen in Asylverfahren bis hin zur Geschichte von Anne Frank und Sophie Scholl.

Um aktuelle, gesellschaftliche Zustände, Problemlagen und Prozesse zu verstehen, ist der reflektierte Umgang mit der Vergangenheit ein unbedingtes Muss. Die Museen der Stadt Halle bieten dazu reichlich Anschauungsmaterial. Die Visitenkarte der AG Aktion Ladenschluss ermöglicht in verschiedenen Museen ermäßigte bzw. kostenfreie Besuche und Führungen.

Am 21. März, dem Internationalen Tag zur Überwindung rassistischer Diskriminierung, findet wieder ein Benefizradeln für den Hallianz Jugendfonds statt, bei dem die erstrampelten Kilometer in Geld aufgewogen werden. Jeder Cent wird dafür verwendet um lokales Engagement für Demokratie und Weltoffenheit zu unterstützen. Mit einem Spendenbasar während der Woche und dem Abschlußkonzert „Musizieren gegen das Vergessen" sammeln wir in Zusammenarbeit mit dem Zeit-Geschichte(n) e.V. Spenden für Stolpersteine in Halle.

„Wer Rassismus überwinden will, muß anerkennen statt ausgrenzen" Hadija Haruna


Wir möchten mit der Bildungswoche einen Beitrag für eine friedliche, gerechte und verantwortungsvolle Gesellschaft leisten. Mit unsere Aufklärungsarbeit richten wir uns gegen eine schleichende Normalisierung rechten Gedankengutes in unserer Gesellschaft.

Hintergrund ist der Laden Oseberg, der seit Juni 2009 auf dem Oberen Boulevard in Halle die von Nazis und für Nazis produzierte Kleidungsmarke Thor Steinar vertreibt. Nach zahlreichen Aktionen, Aufklärungsveranstaltungen und permanenten Protesten verschiedenster Akteure wird der fünfjährige Mietvertrag durch die Eigentümer des Hauses nicht verlängert und läuft im Frühjahr 2014 aus. Die Betreiber des Ladens befinden sich derzeit wahrscheinlich auf der Suche nach einem neuen Mietobjekt in Halle und Umgebung.

Weitere Informationen unter: www.halle-gegen-rechts.de und auf der Facebook-Seite von Aktion Ladenschluss.
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