Ringelnatz in Halle …

"Brief auf Hotelpapier"
Halle (Saale): Große Steinstraße | Weil ich gestern bewusst einen anderen Weg als den üblichen nahm, entdeckte ich zufällig den Hinweis, dass Joachim Ringelnatz einst in Halle war und nächtigte, und zwar im „Stadt Hamburg“. Das historische Hotel gibt’s nicht mehr. Das Gebäude in der Großen Steinstraße wird aktuell genutzt von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität.

Ringelnatz und Hamburg. Was fiel mir natürlich spontan ein? Klar, sein kurzweiliges Ameisen-Gedicht:

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.

So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht.

Der Bildhauer und Grafiker Marcks, den Ringelnatz in seiner „Halle-Werbung“ (Brief auf Hotelpapier) benennt, war zeitweise Lehrer an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und zählte ebenso zu seinen Freuden wie Ernst Barlach und Lyonel Feininger.
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7 Kommentare
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 12.08.2016 | 15:43   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 12.08.2016 | 17:15   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 12.08.2016 | 17:43   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 12.08.2016 | 17:59   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 12.08.2016 | 19:03   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 12.08.2016 | 19:57   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 12.08.2016 | 20:19   Melden
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