Warum nicht wieder mal ins Museum?!

Diese Frage stellte ich mir heute Morgen am Kaffeetisch.
Am frühen Nachmittag machte ich mich dann auf den Weg ins Landesmuseum für Vorgeschichte, wo die aktuelle Sonderausstellung unter dem Motto „Krieg – eine archäologische Spurensuche“ zu sehen ist.

Ein Kopfhörer, verbunden mit moderner Technik, führte mich durch die Räume.
Kriege, da bestehen keine Zweifel, gab es schon vor der Geburt Christi. Die Art der Kriegsführung, die Art der Waffen haben sich verändert, wurden immer aggressiver für den Menschen. Hochentwickelte Technik erlaubt es, jahrtausendealte Knochen zu analysieren. Lebensalter, Geschlecht, Ursache des Todes, Ernährungsweise und Herkunft lassen sich aus den Skeletten ablesen.
Besonders interessant waren die Auskünfte über „Die Schlacht bei Lützen“, eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Vorgeschichte, Schlachtaufstellung, Verlauf der Schlacht und Ergebnis sind bildlich dokumentiert.
Besonders berührt hat mich das Massengrab von 47 Männern im Alter von 20 bis 35 Jahren. Sie alle starben durch Schussverletzungen. Das Grab wurde wie viele andere angelegt, um die zügige Bestattung sehr vieler Toter zur selben Zeit zu gewährleisten.

"Wie weit ist das Phänomen Krieg von uns entfernt?"
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Zeitung | Erschienen am 12.03.2016
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3 Kommentare
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Martina I. Müller aus Halle (Saale) | 06.03.2016 | 19:51   Melden
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 07.03.2016 | 12:09   Melden
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marlit dörfler aus Halle (Saale) | 15.05.2016 | 19:24   Melden
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