Wirtshausgeschichten

Titelblatt der Geschichte
In Halle gibt es eine Vielzahl von Gaststätten mit mitunter ungewöhnlichen Ambiente. Eine davon ist die Gaststätte "Zum Ritter", in der neben mittelalterlichem Essen auch mal Weisen aus dieser Zeit erklingen. Man fühlt sich dort in alte Zeit zurückversetzt, aber natürlich bringt man die Manieren der heutigen Zeit mit um dort zu speisen. Etwas anders ging es wohl im Mittelalter zu, die halt andere Manieren und Regeln hatte.

Der Hanseverein machte sich den Spaß, in dieser oben genannten Gaststätte eine Wirtshausszene aus der Vergangenheit darzustellen. Halle war auch im Mittelalter voll von Tavernen, Absteigen oder Ausspannen. Die Leute liebten und brauchten die Abwechselung. Die Tavernen versprachen Spaß und das Vergessen der Alltagssorgen. Die Gelage ersetzten Zeitung, Fernsehen und Handy der heutigen Zeit und hatten all das was uns auch heute zuschaffen macht. Neid, Geiz, Mordlust, Schlägereien, Missgunst, aber auch den Spaß am Leben und sei es mittels Alkohol. In Glaucha gab es berüchtigte Gaststätten, in der Rannischen Straße Ausspannen für kaufleute und in der Stadt gab es immerhin auch Gaststätten für das gehobene Patrizier oder den Ratsherren am Markte.

So enstanden die „bunten“ Bilder in der Gaststätte „Zum Ritter“ und geben ein ungewohntes Milieu ohne den heutigen moralischen Ballast und dem manchmal heuchlerischen Anstand ab. Es mag uns fremd sein, aber die Theatergruppe des Hallischen Hansevereins e.V. Quinta-X-Essentia hatte höllischen Spaß an dem Fotoshooting und das war die Hauptsache.

Die ganze Geschichte gibt es hier...
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