Zeitreise in die Romanik

Klosterkirche Goseck
 
Orgel, Kirche Goseck
4 Bauwerke an der Südroute

Die Straßr der Romanik läuft wie eine 8 durch's schöne Sachsen-Anhalt, dem Land der Burgen und Schlösser. Teilt sich in Magdeburg in einen nördlichen und südlichen Teil. Romanische Architektur zeichnet sich durch kleine Fenster und dicke Mauern aus, alles ziehmlich wuchtige und massive. Der Zeitraum reicht vom 7./8. Jhd. AD bis zum Ende des 12. Jhd. - gegliedert in Früh- und Spätromanik, der Höhepunkt lag zwischen 1050 und 1250. Einige romanische Bauten und Ruinen sind nicht gelistet, einfach mal in einem Tourismusbüro nachfragen.

Schloß Goseck
, die Stammburg der Pfalzgrafen von Sachsen, Erwähnung fand Friedrich I hier um 1000 AD. Das Kloster sitzt auf einem Steilhang und kontrollierte so die Saale und Handelswege. Eine fürhere Burg stand hier wohl schon im 9.Jh., wahrscheinlich schon früher. Das Benediktinerkloster, 1041 gegründet. Durch dieses oft umgebaute Kloster führte Herr Weinhaupt, Musiker, er schloß mit einem Benediktiner (gesungenen) Gebet ab.
Epiphat: Berhard von Pölnitz, kursächsischer Kanzler, hat sich und seine Familie mit einem acht Meter verewigt. Statuen und Köpfe verschwanden leider in den 80-zigern, einige wurden schon zurückgegeben und liegen frühmorgens vor dier Kirchentür, zur Freude aller.

Professor Dr. Hans - Georg Stephan leitete hier vor Jahre eine Ausgrabung.

Fotografie: mit freundlicher Genehmigung, "Schloss Goseck" e.V.
Ganz in der Nähe:  die Kreisgrabenanlage Goseck

St. Marien zur Pforta

Das Kloster,1132/7 von Zisterzienzern gegründet, war finanziell stärkste und mächtigste im Mitteldeutschen Raum. Zisterzienser bauten Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Erbsen, Lein und Mohn an. Betrieben Weidewirstchaft und Meloration. Viehzucht: Rind, Schaf Pferd und Schweinezucht, Gewässer/Fischzucht: Hecht, Karpfen, Aale, außerdem gab es Mühlen und die Gerberei....
Mönche aus dem französischen Mutter-Kloster Morimond, kamen wahrscheinlich mit einen Apfelbäumchen, aus dem Bassigny, im Gepäck nach Pforta.

Weinanbau mit etwa 233 Sonnenstunden: 1148 der erste Weinberg am Keppelberg - 1168 Weinberg im Unstruttal und 1178 in Mertendorf - 1209 erhielten das Kloster die Bestätigungsurkunde von Kaiser Otto IV

Zweigstelle des Klosters reichten von Stolpe im Norden, Falkenau im Nordosten, Morimond im Westen und Mogali im Südosten.

1543 Einrichtung dreier protestantischer Schulen im Gebäudekomplex des Klosters, den Landesschulen.

Romanisches Haus in Bad Kösen

ein  Wirtschaftsgebäude der Bischöfe von Naumburg wurde schon vor 1100 erbaut.  Ab 1137 nutzen es die Zisterzienser aus Pforta. Die Grundmauern, Fenster im Erdgeschoss und eine Tür mit Tympanon sind im Originalzustand erhalten. Im Haus selbst ist ein Heimatmuseum, das sich der Salzgewinnung widmet und die Tourismus Info untergebracht.
Käthe Kruse Puppenmuseum ist im Nebengebäude untergebracht. Eine phantastische Ausstellung.
http://www.badkoesen-heilbad.de/index.php/puppenausstellung.html

Ein Plüschtier Werksverkauf, Rudolf-Breidscheid Str,

Eckhartsburg auf dem Sachsenberg

Das Tonnengewölbe im Torhaus stammt aus der Romanik und ist der älteste Teil der Burganlage. Von Markgraf von Meißen, Ekkehard I um 998 erbaut, um die Handels- und Heerwege unter seine Kontrolle zu bringen, Erwähnung 1066 - 1115 Aussterben der Ekkhardinger 1121 Ludwig, der Springer erhält die Burg von Kaiser Heinrich V. 
Von 1247-1815 in Besitz der Wettiner.

Anna von Osterreich*, 1432 -1462 Herzogin von Sachsen unterstütze die Bauern der Umgebung und verstarb im Alter von 30 Jahren in der Verbannung auf dem Sachsenberg. Grablege im Kloster Reinhardsbrunn, Friedrichsroda.

Ein Steinwurf von der Burg gibt es einen Rodelbahn und einen Dinopark.
*Landgräfin von Thüringen, Herzogin von Luxemburg

Ein Steinwurf von der Burg gibt es einen Rodelbahn und einen Dinopark.
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