Anwohner und Stadt in Eintracht ?

Der Beigeordnete für Stadtplanung und Umwelt Herr Stäglin, Frau Trettin (links) Stadtplanungsamt und Frau Steppan - Öffentlichkeitsarbeit
 
Ca. 35 Anwohner zeigten Interesse
Halle (Saale): Stadtwerke Halle | Am Montag, den 04.03. fand nun die abschließende Bürgerversammlung zum Umbau der Parkanlage am Ratswerder statt und da die - Bürgerinitiative Kefersteinstrasse - im Vorfeld bei der Planung mit einbezogen wurde und diese die Mitbürger des Viertels so weit wie möglich über die Vorgänge und Planungen informierte, kamen nur wenige Fragen von den ca. 35 Interessierten, in dem von den Stadtwerken zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten , auf.
Die Initiative gründete sich im Sommer letzten Jahres, weil eben diese Stadtwerke und deren beauftragte Baufirma die Bürger schlecht und zu spät über beginnende Baumaßnahmen in der Kefersteinstrasse informierte. Eines der größten Probleme, welches immer noch auf der Agenda der BI steht, sind Parkplätze, welche durch die Bauarbeiten wegfielen und durch massiven Protest auf einer brachliegenden Fläche ersetzt wurden. Um das Anwohnerparken kämpft die BI aber nach wie vor, was zur Versammlung auch noch mal betont wurde.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der für diese Bereiche zuständigen städtischen Mitarbeiter, durch den -Beigeordneten für Stadtentwicklung und Umwelt- Herrn Uwe Stäglin, wurde von Frau Trettin vom Stadtplanungsamt die Planung und das weitere Vorgehen für den umzubauenden Park im Einzelnen erläutert .

Der Vorschlag eines Anwohners, den als Lärmschutz geplanten Gehölzstreifen mehr in Richtung Glauchaer Platz zu verschieben, um die Kinder besser im Blick haben zu können und so auch gleich einen größeren Rasenstreifen direkt am Spielplatz zu schaffen , wurde von der Verwaltung mit Wohlwollen aufgenommen und sicher auch umgesetzt.

Parkplätze durch Privatinvesteor

Die Frage nach dem Fortschreiten der Verhandlung mit dem privaten Investor, der Parkplätze entlang der Strasse Ratswerder bauen möchte, konnte nicht beantwortet werden, aber, falls diese scheitern sollten, wäre man einer in welcher-Form-auch-immer-Genossenschaft gegenüber offen - die sich gründen und evtl. die Parkplätze selber bauen und betreiben könnte.
Was die Beleuchtung bzw. das Aufstellen einer weiteren Straßenlaterne in diesem Bereich angeht, da wird sich das Planungsamt noch mal mit den zuständigen Stadtwerken austauschen.

Strassensanierung kommt nicht

Ein Anwohner der Ratswerder-Insel wollte vom Beigeordneten wissen, ob denn bei den geplanten Neuerrungen auch die Strasse und die Brücke über den Mühlgraben erneuert wird - was von Herr Stäglin verneint wurde, weil hier andere Fördertöpfe zum tragen kämen .
Der Spielplatz soll auch während der Umgestaltung genutzt werden können wenn die Arbeiten im Herbst 2013 beginnen und spätestens im Frühjahr 2014 enden.
Ob Kontrollen des Ordnungsamtes, um Ruhestörungen zu vermeiden, durchgeführt werden , wollte eine Anwohnerin der Kefersteinstrasse wissen ! Punktuell und nach Hinweisen wird, soweit das die schwache Personaldecke es zulässt, kontrolliert - äußerte sich Frau Trettin .
Eine für den Bolzplatz geplante Schwarzdecke ist Erfahrungen der Stadt nach günstiger in der Erhaltung und weniger gefährlich, als eine Splittdecke, womit auch diese Frage eines Bewohners und Großvaters beantwortet wurde.

Zum Schluss bedankte sich die - BI Kefersteinstrasse - nochmals für die gute Zusammenarbeit. Es wurden von beiden Seiten Kompromisse gemacht und die Planungen nochmals mit der BI neu angegangen. Ein Beispiel das Hoffnung macht .
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