Bauplatz Reilschule

Das Gebäude -ohne die großen Bäume-
Halle (Saale): Reilschule | Eine Vor-Ort-Besichtigung unternahmen Elke Schettler, Beauftragte für Baukoordination im FB Bildung/Abt.Schulen und Manfred Drobny, Lehrer an der Reilschule und Schulchronist, am 27.März 2013, um sich einen Überblick über den Stand der Baumaßnahmen im Gebäude Ernst-Schneller-Straße 1 zu verschaffen.
Es verbleiben noch 7 Monate bis die Lehrer und Schüler der Sekundarschule „Johann Christian Reil“ Halle wieder in ihr ursprüngliches –und dann renoviertes und modernisiertes- Schulgebäude zurückziehen werden. Zurzeit
lernen sie in einem Ausweichquartier in Kröllwitz, in der ehemaligen Sportsekundarschule Halle.
Das Gebäude der Reilschule unweit des Reilecks jedoch strahlt Geschichte und Geschichten aus:
Im Jahre 1908 eingeweiht, sieht es mit seinen Klinkersteinen, Türmchen und den unzähligen kleinen und großen Verzierungen nicht nur gut aus- es ist auf solide Fundamente gesetzt worden, so der Bauleiter Herr Franz. Die Stadt hatte an dieser Stelle auf dem Giebichensteiner Pfarracker ab 1905 die Städtische Oberrealschule zu Halle gebaut, eine höhere Jungenschule mit modernem Unterricht. Schwerpunkte lagen in den modernen Fremdsprachen (Englisch und Französisch) und den Naturwissenschaften. Dementsprechend war das Gebäude ausgestattet:
Neben den Unterrichtsräumen für jeweils 40 bzw. 50 Schüler gab es sehr gut ausgestattete Unterrichtsmittelsammlungen, eine großartige Bibliothek, astronomische Beobachtungsmöglichkeiten auf dem Turm….
Nun wird in dem imposanten Gebäude, das über die Jahre die Städtische Oberrealschule, die Rote Armee, die ABF, das Gymnasiums am Reileck, die Wittekindschule und dann die Reilschule beherbergte, an allen Ecken und Enden gebohrt, gehämmert, gemauert ….. Neue Konturen entstehen im Gebäude -altbewährte Flure werden neu erstrahlen ….
Es machte Freunde, an diesem Vormittag, durch die Schule zu streifen. Es machte Freude, den Handwerkern und Bauarbeitern zuzusehen, wie sie neue Werte schaffen in diesem Gebäude...
In diesem Sinne kann man allen Beteiligten nur Kraft, Ausdauer und gutes Gelingen wünschen, damit in den Herbstferien 2013 Schüler und Lehrer ihr altehrwürdiges –neues- Gebäude wieder in Besitz nehmen können.

Manfred Drobny
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