Bebauungsplan angrenzend zum Universitätsklinikum - was wird aus den jungsteinzeitlichen Grabanlagen?

Bebauungsplan Nr. 59.1 KLinikum Kröllwitz
Im April 2013 hatte ich über zwei jungsteinzeitliche (4100 - 2200 vor Chr.) Grabhügel in Kröllwitz berichtet.

"Nördlich des Universitätsklinikums Halle gibt es eine Hinweistafel auf die beiden Grabhügel. Der größere ist ca. 30 m lang und 3,5 m hoch, für den kleineren Grabhügel sind ca. 12 m Länge und 8 m Breite angegeben. Auf dem größeren sich in West-Ost-Richtung erstreckenden Grabhügel befindet sich am östlichen Ende ein 1,20 m hoher Menhir aus Quarzit."

Nun wurde ich auf ein Amtsblatt vom 16.01.2016 aufmerksam, dass einen Bebauungsplan nördlich des Universitätsklinikums Halle beinhaltet. Es sind zwar die einzelnen Begrenzungen des durch eine Karte ausgewiesenen Bebauungsplanes angegeben, aber dass sich in ihm die beiden jungsteinzeitliche Grabhügel befinden, deren größerer den Menhir trägt, wurde mit keinem Wort erwähnt. Hat man diese Information bewusst weggelassen?
Ich hoffe sehr, dass man bei einer geplanten Bebauung verantwortungsvoll mit diesen historisch wichtigen Hinterlassenschaften unserer Vorfahren umgehen wird.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Zeitung | Erschienen am 08.02.2016
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3 Kommentare
MZ - BürgerReporter aus Halle (Saale) | 05.02.2016 | 19:01   Melden
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Willibald Schliemann aus Halle (Saale) | 20.02.2016 | 14:50   Melden
MZ - BürgerReporter aus Halle (Saale) | 21.02.2016 | 17:52   Melden
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