Bienen, Bestattung und Blüten - die 15. Woche des Jahres 2015 der Bürgerreporter

Zu Besuch bei den Imkern war Peter Losch.
 
Katrin Koch hat Nutrias beobachtet.

Schon 15 Wochen ist das Jahr 2015 alt. Allerhand ist da auch wieder in der Region passiert: 252 Beiträge haben die MZ-Bürgerreporter in der vergangenen Woche verfasst. Zum Montag folgt an dieser Stelle wieder die Zusammenfassung der wichtigsten Themen. Jeder ist eingeladen mitzumachen und eigene Berichte zu schreiben.



Mit dem Ostermontag startete die 15. Woche für die meisten Bürgerreporter ziemlich entspannt. Auch Katrin Koch aus Friedersdorf nutzte diesen Tag für einen Spaziergang an der Saale, wo sie Nutrias beobachtete. Im MZ-Mitmachforum berichtet sie schließlich: "Die auch Biberratten genannten possierlichen Tiere sind neugierig und zutraulich und werden von vielen Spaziergängern gefüttert. Naturgemäß ernähren sie sich von Wurzeln, Blättern und Stängeln. Viele Besucher füttern sie mit Äpfeln und Möhren, die sie gern annehmen."

Eine Schreckensmeldung kam zum Ostermontag aus Radegast. Bürgerreporter Tom Musche war vor Ort und berichtete über die Arbeit der Einsatzkräfte. Hier gab es auf der B183 einen schweren Verkehrsunfall.


Aus Halle kommt die Meldung, dass der Verein Campus Contact einen neuen Vorstand hat. Die jungen ehrgeizigen Studenten haben es sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen zu beraten.

Mit einem Aufreger nahm der Alltag in Dessau ab Dienstag wieder seinen Lauf. Susann Trocha macht auf Missstände in Dessaus Zentrum aufmerksam. "In der Nähe des Theaterplatzes, dort wo auch viele Touristen ihren Weg entlang finden, häuft sich seit Jahren täglich der Müll aufs Neue. Die Stadtwirtschaft tut ihr Bestes, dennoch können sie es nicht schaffen, denn kaum ist ein Müllberg geräumt, liegt binnen der nächsten Stunde neuer Unrat vor Ort", schreibt Susann Trocha und zeigt Bilder von der Müllstelle. Zur gleichen Zeit auf der anderen Seite von Dessau entdeckt Christine Schwarzer abgetretene Papierkörbe.

Offene Fragen

Nach der letzten Fahrt der Wipperliese bleiben für viele Anhänger der Bahn Fragen offen. Walter Helbling aus Arnstein hat die Fragen zusammengetragen. Der Protest für den Erhalt der Wipperliese geht weiter.

Für Begeisterung sorgen die Bilder von Sylvia Mende aus Lochau. Sie hat in Elsteraue die ersten Störche entdeckt und zeigt gleich eine ganze Storch-Bilderserie.

Um den Tod ging es Karin Lehmann. Die Aschersleberin hat zum ersten Mal in ihrem Leben einen Friedewald besucht. Bei einem Spaziergang kam sie an einem solchen Ruheforst vorbei. „Ich habe so etwas noch nie gesehen und wusste auch nicht, dass es bei uns solch einen Friedwald gibt, aber der Tod gehört auch zum Leben“, schreibt Lehmann, die Fotos aus dem Friedwald zeigt und berichtet, wie die Beisetzung funktioniert. „Die Asche Verstorbener wird in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem als Friedwald ausgewiesenen Wald steht“, schreibt Lehmann.

Gartenlust

Mit den steigenden Temperaturen ist auch die Lust auf die Natur gewachsen. Viele Bürgerreporter haben ihren Garten auf Vordermann gebracht. Brundhild Schmalfuß gärtnert auf dem Balkon. Über Tomatenzucht und eine Tomtato, eine Pflanze an der Kartoffeln und Tomaten gleichzeitig wachsen, hat die Hallenserin berichtet

Bei Gisela Ewe hat sogar das Fernsehen vorbeigeschaut. Manfred Wittenberg hat den MDR-Bericht noch einmal rausgesucht.

Siegfried Behrens aus Halberstadt hat die Entwicklung einer Blüte festgehalten. Bilder von der ersten Knospe zur vollen Blüte hat er von Mitte März bis April aufgenommen. Seine Fotoserie zeigt er im Online-Forum.

Auch ins Grüne hat es die Bürgerreporter gezogen. Peter Pannicke berichtet über das Naherholungsgebiet Bergwitz bei Kemberg. Hier erstreckt sich der Bergwitzsee auf 180 Hektar. "Ausgebaut als Camping- und Wassersportpark dient der Bergwitzsee heute der Region zur Naherholung", schreibt Pannicke, der viele Bilder aus der Region zeigt.

Eine Reise zur Weinkunde hat Roland Worch aus Aschersleben bei Bad Kösen unternommen. "Der Weg zurück, führte mich an den Weinbergen und direkt am Landesweingut Kloster Pforta vorbei und kam dabei schon fast einer Vorlesung in Weinkunde gleich", meint Worch. "Denn kurz vor dem Weingut gab es einen Streckenabschnitt auf dem die dort angebauten Rebsorten beschrieben werden. Ich habe als Beispiel drei der Hinweistafeln von insgesamt bestimmt 25 Weinsorten in der Galerie." Bilder davon zeigt der Aschersleber im Forum.

Das letzte Wort ...

... gehört in dieser Woche Peter Losch.Der Quedlinburger hat bei den ortsansässigen Imkern vorbeigeschaut. Trotz aller Negativmeldungen: Es gibt noch viele Bienen. "21 Mitglieder hat der Quedlinburger Imkerverein", schreibt Losch. Und die beherbergen 161 Bienenvölker. Wie die Imker an den Honig kommen, zeigt Losch in Bildern.

Damit allen Bürgerreporter wieder herzlichen Dank für die vielen guten Berichte.
Ich freue mich, über die Ereignisse dieser Woche zu lesen.
Vielleicht kommt der ein oder andere ja auch am Mittwoch zum Stammtisch.
Bis dahin,
Kathleen Bendick
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1 Kommentar
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 14.04.2015 | 21:16   Melden
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