Brände, Jungfrauen und Fahrradfreuden - Erlebnisse vom Wochenende

Der Sage der steinernen Jungfrau hat Yvonne Rollert nachgespürt.
 
Die blühende Agave hat Klaus Okesson entdeckt.
 
Tom Musche hat die Arbeit der Zörbiger Feuerwehr dokumentiert.

Die Sage der Steinernen Jungfrau hat Yvonne Rollert aus Halle aufgegriffen. Ein Spaziergang führte die Hallenserin zu dem Monolithen in Halle-Dölau. "Die Sage erzählt von einer Frau die Brote in eine Pfütze legte, um trockenen Fußes durch ein Pfütze zu schreiten, diese besagte Frau erstarrte sofort zu Stein", schreibt Rollert. Diese und andere Geschichten haben die Bürgerreporter an diesem Wochenende beschäftigt. An dieser Stelle folgt zum Wochenbeginn wieder die Zusammenfassung vom Wochenende.



94 Beiträge haben die Bürgerreporter rund um das vergangenen Wochenende verfasst. Von Naturaufnahmen, Ausflugtipps und Feuerwehreinsätzen war wieder alles thematisch vertreten, was das Leben bieten kann.

Eine kleine Pflanzen-Sensation hat Klaus Okesson in Ballenstedt bei Quedlinburg entdeckt. Vor dem Haus einer Familie blüht eine Agave. "Die Pflanze ist 25 Jahre alt und muss fürs Überwintern aufwendig eingepackt werden", schreibt Okesson.

Über die anstrengende Nacht für die Feuerwehren in Zörbig hat Tom Musche berichtet. "Am 23.08.2014 kam es in und um Zörbig zu drei Bränden von Strohlagern", schreibt der Zörbiger. Um halb eins in der Nacht brannten auf dem Gelände der Agrargenossenschaft in Großzöberitz mehrer Strohballen. Um 1 Uhr wurde ein weiterer Strohballenbrand in Stumsdorf gemeldet. Gegen 3 Uhr stand dann eine Lagerhalle in der Zörbiger Wasserturmstraße in Flammen. "Seit dem 08. August 2014 kam es nun schon zu 7 Bränden von Strohlagern rund um Zörbig und einem Brand von Reifen nahe Stumsdorf. Brandstiftung wird inzwischen nicht mehr ausgeschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Sondergruppe zu den Bränden eingerichtet", schreibt Musche. Mit 364 Lesern war das auch der am häufigsten aufgerufenen Beitrag.

Der Beitrag mit den zweitmeisten Lesern stellt Anna Lauche vor. 241 Leser interessierten sich für die 18-Jährige, die für 365 Tage nach Israel fliegt und dort einen Freiwilligendienst leistet.

Feste und ihre Akteure

Auch der Ortsverband des Technischen Hilfswerkes Dessau war an diesem Wochenende im Einsatz, allerdings zu einem vergnüglichen, wie Florian Bittner berichtet: "Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des THW (Technisches Hilfswerk) Ortsverbandes Naumburg unterstützte unser THW Ortsverband Dessau die Festivität auf der Vogelwiese mit der Hüpfburg im GKW-Design und dem MzKW (Mehrzweckkraftwagen) und der darauf befindlichen Sonderausstattung der schweren Bergung, wie dem Kernbohrgerät, der Sauerstoffkernlanze, dem Plasmaschneidgerät und den schweren Hebekissen mit den man bis zu 132 Tonnen anheben kann."

Zum 43. Kinder- und Tümpelfest in Predel spielte die Schalmeienkapelle Taucha. "Pünktlich, fast auf die Minute genau um 20 Uhr, eröffnete die Schalmeienkapelle Taucha den Fackelumzug des 43. Kinder- & Tümpelfestes. Viele kleine und große Besucher hatten sich an der Eiche in Reuden versammelt, Nicht nur Dorfbewohner trafen sich, die mit Fackeln oder bunten Papierlampions ausgestattet den diesjährigen Fackelzug bereicherten. Auch Gäste aus Zeitz fanden sich zum Fackelmarsch ein", berichtet Kornelia Lück.

Vom vierten Wittenberger Elbebenefizschwimmen hat Peter Pannicke berichtet. "Zum 4. Mal organisierte das Stadtmagazin " INGO " gemeinsam mit der Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Wittenberg ( DLRG ) und dem E - Center diese Benefizveranstaltung. Mit einem Sprung in das kühle Nass trauten sich 40 Schwimmer über die Elbe und zurück", schreibt Pannicke. Auch die Kinderfahrradtour hat der Wittenberger dokumentiert. " im Park warteten für die Kinder zahlreiche Spiele, Spaß und Überraschungen. Essen und Getränke wurden von Firmen der Region gesponsert. Mit Bürgermeister Torsten Zugehör und Radsport - Weltmeister Uwe Raab radelten auch zwei Prominente mit", heißt es in dem Bericht.

Fahrradtouren und Ausflüge


Mit dem Radel war auch Christine Schwarzer unterwegs. "Die Männerarbeit der evangelischen Kirche Dessau- Roßlau hatte am Wochenende zu einer Kirchen-Rad-Tour eingeladen. Das Interesse war riesig. 67 Radler trafen an der Johanniskirche ein. Herr Linke als Organisator war überrascht und besorgt zugleich. Aber alles ging glatt", schreibt die Bürgerreporterin. Nur etwa 15 Teilnehmer waren erwartet. Der große Ansturm machte dann doch eine Umplanung erforderlich ...

Helmut Kohl war hingegen in Finnland. Allerdings vor 53 Jahren. In seinem Beitrag Sechs Wochen in Finnland erinnert er an den studentischen Besuch im Jahr 1961. "Am 25.7.1961 (Aarnes 25. Geburtstag!) war es soweit! In Berlin-Ostbahnhof bestieg ich den Saßnitz-Express," schreibt Kohl und führt fort: "Der Zug war morgens in der schwedischen Hauptstadt". Und nicht nur die Reise wird beschrieben. Es gibt auch viele historische Bilder.

Im Nachbarland Brandenburg hat Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen einige Ausflüge gemacht. Seine Reisen führten unter anderem zur Kirche in Malchow, mit dem Schiff zum Schiffshebewerk Niederfinow und zum Wasserturm Joachimsthal.

Bilder und Kommentare

Die Bilder der Bürgerreporter Antje Frohl, Siegfried Behrens, Heiko Scharf und Manfred Wittenberg erhielten die meisten Kommentare. Dabei ging es um Bilderrätsel, Tiere, Pflanzen und extravagante Fahrzeuge.

Um extravagante Fahrzeuge ging es auch im Beitrag von Siegfried Behrens. Er war im agrarorientierten Feldbahnmuseum zur Ausfahrt mit der Feldbahn unterwegs. "Es standen verschiedene Loks sowie unterschiedliche Hänger zur Verfügung. Das seit 1992 im Aufbau befindliche Feldbahnmuseum kann auf eine lange Tradition zurückblicken und orientiert sich ständig an ihrem historischen Vorbild", schreibt der Halberstädter.

Schlechte Nachrichten ...

... kommen aus Zeitz. Hier haben Unbekannte Nazischmiererein auf der Friedhofsmauer hinterlassen. "Die nach dem von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Arzt Dr. Gustav Flörsheim benannte Allee kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus", schreibt Wolfgang Hädrich, der sich fragt, wie die Stadtverwaltung reagieren wird.

Gute Nachrichten ...

... hat hingegen Wolfgang Miers aus Thale. "Am Freitag wurde auf dem Hexentanzplatz in Thale das Hexenhaus eröffnet. Endlich haben die HEXEN einen "Festen Wohnsitz" bekommen", schreibt Miers und zeigt Bilder.

Damit allen Bürgerreportern wieder vielen Dank und einen guten Wochenstart. Auch denjenigen, die von vielen Festen Bilder und Berichte geschickt haben, die hier unerwähnt bleiben.

Ich freue mich auf viele neue Beiträge - egal ob Vereinen, Verbänden, Hobbyautoren, Gartenliebhabern, Naturfreunden, Wanderlustigen, Sportlern, Historiker, Germanisten und mehr ... Jeder ist eingeladen, hier mitzumachen.
In diesem Sinne, eine angenehme Woche
Kathleen Bendick
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