Der Hanseverein e.V. und das Saline Museum e.V.

Hansemagd und Hallore
Nun ist wieder mal eine Kooperation geschlossen worden, ganz still und sachlich. Ort: Saline, Partner: Saline Museum e.V. und Hallische Hanse e.V. Damit hat die Hallische Hanse ein neues Domizil und auch neue Aufgaben, die die altbewährten natürlich miteinschließt. Nachdem der Hanseverein schon bei einem Auftritt zum Salzfest 2017 für ein Lächeln unter den Zuschauern in der Saline gesorgt hat, konnte ihm jetzt ein Plätzchen in der großen Salinehalle gesichert werden. Das ist genau jener Ort, wo 2011 die vielbeachtete Ausstellung „Halle – eine Hansestadt“ stattfand.
Immerhin hat damals der Hanseverein drei Filme gedreht unter anderem auch den Dokumentarfilm über „Halle – eine Hansestadt im Binnenland“. Doch manche Räder müssen erst in Schwung kommen. Der Hanseverein hatte zwischenzeitlich ein Domizil auf dem Reiterhof Schurig und wollte dort eine Hansescheune errichten. Nach umfänglichen Aufräumarbeiten, die schon viel Geld dem Verein durch Bereitstellung der Container kosteten, stellte sich heraus, dass der Ausbau des Gebäudes die finanziellen Möglichkeiten des Vereins bei weitem übertraf. Immerhin beteiligten sich schon eine Schule, Migranten des Vereins und die Hansemagd, sowie andere Helfer an den Aufräumarbeiten, doch Statiker, technische Zeichnungen und das erforderliche Material waren einfach nicht in dem selbstgesteckten Zeitrahmen zu beschaffen.
Das Projekt drohte sehr langfristig zu werden. Also schaute sich der Hanseverein weiter um und wurde fündig, im Salinemuseum, deren Chef Herr Kohlert ein offenes Ohr für die Belange des Vereins hatte, der es ihm auch mit besagten Auftritt zum Salzfest dankte. Immerhin gibt es zwischen Salzproduktion und Hansekaufleuten des Hansevereins unübersehbare Verbindungen, die auch für die Zukunft hoffen lassen. Auch bestimmte Projekte des Salinemuseums für Schulen, finden Anknüpfungspunkte an das Projekt des Hansevereins „Begegnungen im Mittelalter“, dass für Kinder konzipiert wurde und vom Lionsclub „Franckesche Stiftungen“ unterstützt wird.
So ist und war dieser Handschlag zwar nicht unbedingt historisch, aber für den Verein ein wichtiger Schritt, auch wenn er bedeutet sich vom Reiterhof lösen zu müssen, wo er Unterstützung bekam. Doch Christian Schurig, der Reitlehrer des Hofes bleibt dem Hanseverein treu, schließlich ist er ja auch Mitglied.
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