Der Sturm und der Reiterhof

Damit Pferd und Mensch wieder nach vorn blicken können.
Der Reiterhof Schurig hat schon einmal gegen eine Naturgewalt gekämpft. Das war fast genau vor zwei Jahren, als die Saale den Hof unter Wasser setzte. Zu dieser Zeit zog Christian Schurig und sein Team sich förmlich aus dem Schlamm. Jetzt kam wieder Wasser, diesmal von oben und mit ihm eine vernichtende Urgewalt - einem Sturm, wie in Lettin und Umgebung schon lange nicht mehr gesehen.

Ob es ein Tornado war, oder eine Windhose, darüber streiten sich die Metereologen. Der Betreiber des Pferdehofes, Christian Schurig, hatte indess für solch verbalen Unsinn keine Zeit. Nachdem in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag die Pferde unter widrigen Umständen von der Koppel geholt wurden, nahm Christian am Morgen danach seine Kettensäge und hatte keine Zeit mehr zum Reden. Inmitten von umgefallenen Bäumen versuchte er eine Schneise zur Koppel zu schaffen. Viele Helfer füllten den Hof, man sah Leute an Ästen zerren, andere kümmerten sich um verletzte Tiere, die Schnittwunden von umherfliegenden Material erhielten. (Bilder von den Schäden auf der Facebook-Seite)

Stück für Stück erkämpften sich die Helfer die Ordnung zurück. Freilich blieben trotzdem Spuren. Dächer von den Pferdeboxen waren eingestürzt. Futterstellen waren zerstört, auf der Koppel war faktisch alles platt gemacht. Es grenzte an ein Wunder, dass keine Pferde umkamen, soviel Glück hatten die anderen zwei in Lettin ansässigen Pferdehöfe leider nicht. Zwei Unglücke in so kurzer Zeit fordern nicht nur Spuren, sondern auch neues Material und das kostet Geld. Wer also diesen oder jenen Euro übrig hat und ein Herz für Tiere, der gehe auf die Internetseite des Pferdehofes, wo ein Spendenkonto angeboten wird.

Wie heisst es auf der Internetseite des Reiterhofes so schön: Hier bin ich Pferd, hier darf ich's sein. Und so sollte es bleiben. Für Fragen hat Christian Schurig heute keine Zeit, es gibt viel zu viel zu tun.
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