Die Hochstraße eine Attraktion in Halle an der Saale

Frankesche Stiftung an der Hochstraße
 
Nicht schön aber unverzichtbar

So oder ähnlich könnte es doch in einigen Jahren zu lesen sein, weil Halle vielleicht die einzige deutsche Stadt mit einer Hochstraße ist!

Vielleicht ist diese Straße dann ein Baudenkmal?
Wenn sie dann noch steht!

Jüngst hat sich ja die BI Hochstraße vertreten durch Vorstandsmitglied Ungefug mal wieder zu Wort gemeldet um genau das Gegenteil zu bewirken.
Im Forderungskatalog der BI wird als generelle Begründung der Verzicht
auf die Hochstraße zwischen Glauchaer Platz und Waisenhaus-Apotheke genannt.
Warum verzichtet werden soll, ist nicht sehr glaubwürdig erläutert.
Eine nicht ausgelastete Brücke und die relativ wenigen Anlieger können nicht der Grund sein, ein so riesiges teures Projekt anzukurbeln.

Da ist die Rede von simplen Maßnahmen mit denen der Durchgangsverkehr für LKW-verboten werden soll.
Wenn das so simpel ist, warum nicht schon jetzt entsprechende Maßnahmen?
In diesem Zusammenhang sollte, so die Forderung, Halle mutiger sein. Andere Städte haben es ja angeblich vorgemacht.
Ist hier mit Mut vielleicht Risikobereitschaft gemeint?

Es ist auch von einer Saalequerung in der Mansfelder Straße die Rede, die obwohl voll verkehrstauglich nicht ausgelastet wird und dadurch ein volkswirtschaftlicher Schaden entsteht.
Die Forderung der BI , die Mansfelder Straße für den Verkehr zu öffnen wird auch mit den Interessen der Anlieger begründet, damit diese nicht mehr so große Umwege fahren müssen.
Vor allem die Bewohner dieser und angrenzenden Straßen werden sich über den Verkehr auf der sonst relativ ruhigen Straße freuen.
Klingt alles andere als überzeugend!
Es entsteht natürlich kein volkswirtschaftlicher Schaden, wenn eine funktionierende Verkehrstrasse ohne wirklich zwingende Gründe abgerissen wird.
Zumindest wird er in den Kernforderungen nicht erwähnt. Allein die Kosten für die erforderliche Planung, dürften sehr hoch sein.
Von den Kosten für Um-und Neubau bzw. Abriss ganz zu schweigen.

Es ist auch die Rede davon im Vorfeld des angedachten Brückenbaus bezüglich des Naturschutzes kreativ und ohne Denkblockade zielorientiert nach Lösungen zu suchen.
Also hofft man im Falle eines Falles der BUND und die Grünen haben keine Denkblockade und sind kreativ genug, damit die Forderungen der BI Hochstraße nicht wie Seifenblasen platzen.

Ich denke, dass der wirkliche Grund für die Umtriebigkeit der BI die Frankeschen Stiftungen sind.
Die Hochstraße führt dicht an den Gebäuden der Stiftung vorbei und genau dieser Teil der Hochstraße soll verschwinden.
Und wenn man beachtet , dass beantragt wurde, die Stiftungen in das Weltkulturerbe aufzunehmen bekommt alles eine andere Wertigkeit.

Die Frankeschen Stiftungen als Weltkulturerbe ohne Frage eine tolle Sache, würde doch Halle dadurch erheblich aufgewertet.
Aber um jeden Preis?

Anhand dieser Gründe, sind die Argumente der Hochstraßen-Befürworter doch logischer, nachvollziehbarer und somit sehr viel glaubwürdiger.

Mich überzeugen die Argumente der Hochstraßengegner in keiner Weise, da sie mit ihren Forderungen nicht glaubwürdig rüberkommen.
In den Forderungen stehen Aufwand und Nutzen in keinem vertretbaren Verhältnis.
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