Die Reilschule lädt ein zum Tag der offenen Tür am 2. Dezember 2016

Das 1905-1908 erbaute Gebäude der heutigen Reilschule Halle (Saale)
 
Blick von der Kohlschütterstraße auf die Reilschule mit dem ursprünglichen Haupteingang
Halle (Saale): Reilschule | Die Sekundarschule „Johann Christian Reil“ in Halle (Saale) lädt am Freitag, 2.Dezember 2016 von 16 bis 19 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ein. Die Eltern der zukünftigen Fünftklässler können sich an diesem Tag -ebenso wie alle Interessenten- über den Alltag an der Ganztagesschule und Europaschule in der Ernst-Schneller-Straße 1 informieren.

Die Eröffnung der Veranstaltung 16.30 Uhr in der Aula der Schule nimmt der Schulleiter Michael Götz vor. Der LIONS-Club Halle wird die Gelegenheit nutzen und eine zweckgebundene Spende für die Sprachförderung von ausländischen Schülern übergeben. Sie ist gedacht für die Anschaffung von Lehr-und Lernmaterialien sowie für die Gestaltung der Klassenfahrt der Internationalen Klassen nach Mansfeld. Anschließend werden die Theatergruppe sowie die Schulband ihr Können unter Beweis stellen.

Spannende naturwissenschaftliche Experimente, die Besichtigung der Computerräume, Führungen auf den Turm mit seiner wunderbaren Aussicht über Halle, neueste Forschungsergebnisse zur Schulgeschichte….überall erfährt der Besucher Interessantes. Natürlich werden neben vielen Informationen über Schulleben, Schulgeschichte und den Förderverein der Reilschule auch Knüppelkuchen, Kinderpunsch und andere Naschereien für Groß und Klein angeboten. Aufsteller im Schulgebäude geben über Ablauf und Räumlichkeiten Auskunft.

Eine Mitmachausstellung unter dem Titel „Energie gemeinsam wenden“ - betreut vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. - ist ebenfalls vom 30.11. bis 02.12.2016 zu sehen.

Vielfältige Projekte, die im Schulhaus vorgestellt werden, bereichern den Schulalltag: Eine Sprachreise nach England ermöglicht Schülern, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Sportler tummeln sich in Österreich im Ski-Lager, historisch interessierte Schüler besuchen im Rahmen des Holocaust-Projekts das KZ Auschwitz. Im Medienlager werden diese Erlebnisse und Erfahrungen von Schülern ausgewertet und in Präsentationen sowie einem Schuljahrbuch dargestellt. Auch die Zusammenarbeit der Reilschule mit Partnerschulen in England, Polen und Armenien trägt dazu bei, den Blick der Schüler zu erweitern. Ebenso müssen die Internationalen Klassen, in denen Schüler aus den verschiedensten Ländern die deutsche Sprache erlernen und auf den regulären Schulbesuch vorbereitet werden, in diesem Zusammenhang erwähnt werden.

In dem Schulgebäude, 1905 bis 1908 errichtet und 2012/2013 umfassend rekonstruiert, waren seither verschiedene Bildungseinrichtungen untergebracht. Von 1908 bis Ende 1945 die Städtische Oberrealschule, die dann schnell noch in Thomas-Münzer-Schule umbenannt wurde. Zwischen 1946 und 1948 nutzte die Rote Armee das Gebäude. Ab 1949 beherbergte es die Arbeiter- und Bauernfakultät (ABF), nach 1990 das Gymnasium am Reileck, seit 2001/2002 die Wittekindschule. Diese wurde aufgrund der Schulfusionierungen in der Stadt mehrfach umbenannt und trägt seit 2008 den Namen Sekundarschule „Johann Christian Reil“. Das wechselvolle Leben in den Mauern des imposanten Gebäudes zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist ein wichtiges Anliegen der Chronik des Gebäudes - dokumentiert sich in ihr doch auch ein Stück Stadtgeschichte. Nicht zuletzt waren bedeutende Wissenschaftler und Pädagogen, wie zum Beispiel Dr. Heinrich Schotten - Mitglied der Leopoldina - oft über Jahrzehnte an der Oberrealschule tätig. Auch darüber kann sich der Besucher informieren.

Lehrer und Schüler sowie Mitglieder des Fördervereins haben in den letzten Tagen diese vielfältigen Angebote am Tag der offenen Tür mit viel Elan vorbereitet.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!


Infos auch unter: www.reil-schule.de


Manfred Drobny
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