Ehemalige Pioniereisenbahn nicht ohne Polizei

Hier wird Schulfreund Hartmut D.(links) vom Verfasser belehrt

Bei der damaligen Pioniereisenbahn versahen auch "Junge Transportpolizisten" ihren Dienst

Leider wurde diese Tatsache bisher nie erwähnt.
Auch in der Chronik der Pioniereisenbahn/Peißnitzexpress konnte ich keinen entsprechenden Hinweis finden. Ich selbst war von 1967 bis 1971 Mitglied der AG Junge Transportpolizisten.

Angefangen hat alles 1967, als Schüler der 5. Klasse in der damaligen POS Diemitz. Wer Interesse hatte konnte sich bei der Pionierleiterin Veronika H. melden. Leiter der Arbeitsgemeinschaft war Herr Hosumbeck selbstverständlich Angehöriger der Transportpolizei.
Er war es auch, der uns die Bedeutung aller Signale der Bahn (nicht nur die der Pioniereisenbahn) und so manche Vorschrift beibrachte.
Wir wurden auch in Selbstverteidigung (etwas Judo) ausgebildet.
Nur wer eine entsprechende Prüfung bestand, konnte seinen Dienst auf dem Gelände der Pioniereisenbahn antreten.
Selbstverständlich bekamen wir auch eine maßgeschneiderte Uniform der Transportpolizei.
Leider keine Sommerbluse, so dass man im Sommer oft ganz schön ins schwitzen kam.
Höhepunkte waren immer die jährlichen Pressefeste auf der Peißnitz.

Wenn der Bus in Richtung Dautzsch verpasst wurde, hat Herr Hosumbeck mit seinem Motorrad BK die Beförderung übernommen.
Es gab natürlich nicht nur "Polizeiarbeit". So fuhren wir mit den Eheleuten Hosumbeck in das internationale Pionierlager nach Stolberg/Harz.
Leider war bereits 1971 Schluss mit der AG. Die genauen Gründe wurden nicht genannt. Jedenfalls wurde der AG Leiter versetzt und es gab offensichtlich keinen Nachfolger.
So ganz ohne Absicherung durch die Transportpolizei hatten es die jungen "Bahner" danach sicher nicht ganz einfach.
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