Ein großes Los: Feierliche Amtseinführung von Pfarrer Karsten Müller in der Johannesgemeinde

Halle (Saale): Martin-Luther-Saal | Dass in einem derartig vollen Saal, wie an vergangenem Sonntag im Martin-Luther-Saal der Johannesgemeinde, solch eine ungebrochene Stille einkehrt, ist eher ungewöhnlich. 30 Sekunden absoluter Ruhe. Eine halbe Minute der Besinnung, ehe der Posaunenchor den festlichen Gottesdienst zur Amtseinführung des neuen Pfarrstelleninhabers Karsten Müller einleitet. Ca. 300 Personen wohnen am Sonntag, d. 24. Februar 2013 der feierlichen Einsegnung bei. Müller, der u.a in Stendal die Aufgabe des stellvertretenden Superintendenten inne hatte und dem die Leitung des Gemeindedienstes der EKM oblag, beendet mit seinem Dienst die mehr als ein Jahr dauernde Vakanzzeit in der Johannesgemeinde.

In seinen an den neuen Seelsorger gerichteten einführenden Worten, nimmt Superintendent Hans-Jürgen Kant Rückgriff auf die Berufung des Apostels Matthias: „Wir hoffen, dass wir auch mit Ihnen das große Los gezogen haben.“ Eine Hoffnung die auch die Gemeinden Christus und Diemitz teilen werden. Im Laufe dieses Jahres wird auch die pfarramtliche Betreuung derer mit zum Aufgabenbereich von Pfarrer Müller gehören. Superintendent Kant, zu den anstehenden Herausforderungen: „Sie sollen Freudenbote sein. […] Ein klares Wort und Worte der Ermahnung gehören aber ebenso mit zu Ihren Aufgaben. Ich hoffe, dass sich hier vor Ort Türen öffnen und Menschen auch schwierige Wege mit Ihnen gehen.“
Nach Verlesung der Ernennungsurkunde, wurde Pfarrer Müller und seiner Frau der Segen für die anstehende Zeit ausgesprochen. Im Anschluss daran übernahm der aus Klobikau bei Bad Lauchstädt stammende Seelsorger seine erste offizielle Predigt im neuen Amt und feierte gemeinsam mit der Gemeinde das Abendmahl.

Auf dem abschließenden Empfang, zu dem die Gemeinde geladen hatte, überbrachten neben Christinnen und Christen aus befreundeten Gemeinden auch Verantwortungsträger aus EKM, Kirchenkreis und Kommune Grußworte und Geschenke. Der 47-jährigen Pfarrer Müller revanchierte sich seinerseits tatkräftig, indem er zusammen mit dem GKR-Vorsitzenden Ulrich Zeißler eine eigens für diesen Nachmittag gebackene zweistöckige Torte an die Besucherinnen und Besucher verteilte. Eine erste Herausforderung, die der Seelsorger geschickt zu nehmen wusste. Ein guter Start in die anstehende Zeit.
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