Ein Trabant in der Saale, die Posse von der Wipperliese und ein mongolischer Überfall - das war die Woche der MZ-Bürgerreporter

Elisabeth Oertel genießt die Natur fern der Heimat.
 
Lieber Betonfugen leer futtern, als auf eine saftige Wiese gehen - warum Lämmer so "denken", hat Christine Schwarzer herausgefunden.

Auf dem Wasser und auf der Schiene


Stillstand - vor einem halben Jahr hat die Landesregierung die Wipperliese als öffentliches Verkehrsmittel abbestellt. Seit dem versuchen nicht nur Fans, die Bahn zu erhalten. Während im Wippertal der Kampf weitergeht, wird in Halle das 80. Laternenfest an der Saale gefeiert. Was in der vergangenen Woche sonst wichtig war, lesen Sie wieder in unserer Zusammenfassung zu Wochenbeginn.



Um die Wipperliese und die Art von Politikern mit der Fortführung umzugehen, liegt Walter Helbling am Herzen. Mit mehr als 660 Aufrufen, ist sein Beitrag über die Rettung der Wipperliese der meistgelesene Artikel der vergangenen Woche. Der Arnsteiner zeigt auf, wie die Nasa die neu mit der touristischen Vermarktung beauftragte Standortmarketinggesellschaft Mansfeld-Südharz kritisiert.

Zum 80. Mal hat unterdes die Stadt Halle das Laternenfest veranstaltet. Neben Fischerstechen, vielen Verkaufsmeilen und Musik gab es auch in diesem Jahr wieder ein Bootskorso. "Sogar ein Trabant namens Schorsch wurde mit Muskelkraft durch die Saale getreten.
Rund 190 Wasserfahrzeuge sollen in diesem Jahr bei dem feucht-fröhlichen Spaß dabei gewesen sein", schreibt Gabriele Degen und zeigt viele Bilder von dem Spektakel.


Illegale Entsorgung

Ein illegal entsorgtes Auto ärgert Gerd-Axel Goethel gewaltig. Der Eisleber setzt sich für die Sauberkeit seiner Stadt ein. "Das Auto rostet schon seit Mitte Februar dort vor sich hin. Der Besitzer ist mir, dem Ordnungsamt und der Wohnungsbaugesellschaft bekannt", schreibt Goethel und führt aus: "Mir wurde zugesichert, dass das Problem in Arbeit sei und bald gelöst sei. Weit gefehlt: Das Fahrzeug rostet weiter vor sich hin. Jetzt geht es schon in den siebten Monat."

Warum Lämmer lieber Gras aus Betonritzen fressen als von saftigen Wiesen, hat Christine Schwarzer erklärt. "Der Schäfer löste mein Rätsel.
Das Gras zwischen dem Beton ist zarter als das auf der Wiese", schreibt Schwarzer.

An anderer Stelle nimmt die Bürgerreporterin aus Dessau die Leser mit durch die Cranachausstellung in Dessau. Wer einen Einblick will, liest den Beitrag selbst. Vorab lässt sich verraten: "Wir sind zu dem Schluss gekommen: Ein Besuch im Johannbau lohnt sich. Es gibt einen Fahrstuhl und auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt", schreibt Christine Schwarzer.

Ebenfalls aus Dessau kommt die Meldung über das Richtfest in der Gropiusallee. Ulrich Kruggel berichtet über den Neubau von Wohnungen. Von den erst 2016 fertiggestellten neuen Heimen seien sogar schon alle vermietet.

Tausend Gräben und Exporthafen

Aus dem Drömling, der Moorlandschaft im Norden des Landes, berichtet Wolfgang Erler. Tausend Gräben gibt es hier zu entdecken. "Ab 1786 wurde mit der Urbarmachung begonnen, es wurden unzählige Gräben und Kanäle angelegt. Heute gibt es ein System mit 200 Stauanlagen, mit dem die Wasserstände an bestimmten Stellen zu bestimmten Zeiten reguliert werden können. Auch Vernässungszonen sind dabei vorgesehen. Der Drömling ist ein Naturparadies, in dem es zu jeder Jahreszeit spannend ist", schreibt Erler.

Deutschlands zweitgrößten Exporthafen hat Lothar Wobst. "Bremerhaven ist eine kreisfreie Stadt. Sie ist das Oberzentrum im nördlichen Elbe-Weser-Dreieck. Mit der freien Hansestadt Bremen bildet Bremerhaven das Land Bremen", schreibt Wobst. Hier im Hafen kann man deutschlandweit die meisten Autos auf einen Blick erleben - sie werden von hier in die weite Welt verschifft.

In der Welt unterwegs sind auch nach einem Jahr noch immer die Motorradfahrer, die mit Uralmotorräder auf dem Landweg nach New York wollen. Vor knapp einem Jahr sind sie in Halle gestartet. Inzwischen sind die fünf in Sibirien angekommen. Wie sie den Überfall in der Mongolei überlebt haben, schildert Marko Kruppe in seinem jüngsten Bericht.

Das letzte Wort ...
... lautet Genuss. Denn das haben Pilze und Sausage Rolls gemeinsam. Viele Bürgerreporter wie Jürgen Schindler haben am Wochenende die ersten Pilze auf Wanderungen entdeckt. Auch Manfred Kottke aus Jüdenberg hat eine stattliche Pilzsammlung nach Hause getragen. Yvonne Rollert hat unterdes aus England, wo sie viele Jahre lebte, das Rezept der Sausage Rolls mitgebracht. Zum Nachmachen einfach Blätterteig besorgen, diesen mit Hackfleisch füllen, backen und genießen. Passt bestimmt auch zu Pilzen.

An dieser Stelle noch einmal allen Bürgerreportern vielen Dank.
Wer mag, kommt am Wochenende zum Tag der offenen Tür.Peter Lustig und Hartmut Schulze-Gerlach sind auch von der Partie.
Allen bis dahin eine angenehme Woche
Kathleen Bendick
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