Eingeschränkter Nahverkehr und Mindestlohn - Zusammenfassung zum Wochenbeginn

Blau wie das Meer sind die Augen eines Huskys. Siegfried Behrens berichtet vom Schlittenhunderennen im Harz.
 
Die Diskussionen um die Stilllegung der Wipperliese hat die Leser in dieser Woche am meisten interessiert.
 
Der Karnevalsclub KCE in Halle feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen.

Fünf Tage ist das Jahr 2015 alt. Vor allem der Beitrag von Walter Helbling zur Stilllegung der Wipperliese hat die Leser interessiert. Was ist los in der Nachbarschaft? - Hier im Portal der Bürgerreporter berichten Autoren aus ihrer Region. In der ersten Zusammenfassung des Jahres, zeigen wir, was wichtig war.


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Mehr als 300 Leser haben innerhalb von 24 Stunden den Beitrag von Walter Helbling aufgerufen. Er beschäftigt sich intensiv mit der Diskussion um die Stilllegung der Wipperliese. Helbling resümiert die Ereignisse seit August 2014. Der Arnsteiner befürchtet eine Negativspirale. "Die kommenden Jahre werden 30 – 40 weitere Schulschließungen bringen. Die Folgen: Weiterhin steigende Kosten im Bereich Schülerbeförderung, noch größere Busflotte im öffentlichen Verkehr, um die Spitzen des Schülerverkehrs abzudecken, aber noch schlechtere wirtschaftliche Effizienz des überdimensionierten Fuhrparkes. Das wiederum bedeutet: Noch höhere Kosten für die Landkreise, welche für die Organisation des öffentlichen Busnahverkehres zuständig sind."

Mit dem Mindestlohn hat sich Reiner Eckel beschäftigt. Auch dieser Beitrag hat die Leser in den ersten Tagen des Jahres interessiert. Der Zeitzer macht darauf aufmerksam, dass oft nicht die Höhe des Stundenlohnes Sorgen bereite, sondern viel mehr die Zahl der Arbeitsstunden. "Ob nun nahezu 4 Millionen Menschen ab 2015 vom Mindestlohn tatsächlich “profitieren”, wie von der Großen Koalition verlautbart, können wir nicht wissen. Was wir aber schon wissen ist, dass mehr als 6 Millionen davon nichts haben werden: 1,3 Millionen Aufstocker, 1 Million Hartz-IV-Empfänger (die dies seit 10 Jahren ununterbrochen sind), 1 Million in Umschulungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, 3 Millionen Arbeitslose", schreibt Eckel.

Auch die Bilder vom Neujahrslauf in Merseburg wurden häufig aufgerufen. Ein Bürgerreporter aus Merseburg hat sie eingestellt.

Die meisten Kommentare ...


... hat in den ersten Tagen Karin Lehmann aus Aschersleben für sich verbucht. Ihr Beitrag über einen Porträtmaler wurde ebenso häufig kommentiert, wie ihre Aufnahmen zum Jahreswechsel in Benneckenstein.

Auch die Fotos zur Winter-Abfahrt vom Mittelberg von Manfred Wittenberg bekam viele Kommentare, ebenso wie Lothar Wobst zu seinem ersten Sonntagsbild aus dem Jahr 2015.

Martina I. Müller hat dazu noch das passende Motto für 2015. "Ich gedenke - die Sorgen zu halbieren und die Freuden zu verdoppeln." Dazu liefert die Hallenserin noch ein passendes Gedicht.

Zum Jahreswechsel wurden natürlich auch viele Neujahrsgrüße ausgetauscht.
Viele Bürgerreporter berichteten auch von ihren Ausflügen im neuen Jahr. Siegfried Behrens aus Halberstadt war beispielsweise auf dem Brocken. "Dies sind meine ersten Fotos in diesem Jahr an einem milden Neujahrstag", schreibt er dazu.

Peter Pannicke zeigt Eindrücke seiner Radtour am ersten Sonntag des Jahres.

Einbruch und Jubiläum

Für den Weißenfelser Verein Kulturphönix hat das Jahr gleich mit einer Schreckensmeldung begonnen. In die Vereinsgarage wurde eingebrochen. "Dabei wurde ein ordentlicher Schaden am Eingangstor verursacht und mehrere Dinge entwendet", schreibt Vogt. Der Weißenfelser bittet Zeugen, die Polizei zu unterstützen. Aufführungen seien jedoch nicht gefährdet.

Auch in Wolfen wurden Einsatzkräfte zu einer Garage gerufen. Hier stand in Wolfen in der Neujahrsnacht eine Garage in Flammen. Torsten Stiehler berichtet.

In Zeitz wird in diesem Jahr Silberne Hochzeit gefeiert. Reiner Eckel macht auf das 25. Jahr der Städtepartnerschaft zwischen Zeitz und Detmold aufmerksam. "Aus diesem Anlass gibt es in der Zeit vom 08. bis 10. Mai Bürgerfahrten. Aus beiden Städten besuchen Bürgerinnen und Bürger die jeweils andere Partnerstadt. Anmeldungen sind noch möglich."

Auch in Halle steht ein Jubiläum an: Monika Huebler berichtet vom 60-jährigen Bestehen des Karnvevalsvereins KCE: "Aus einem spontanen Entschluss einen Faschingsball im damaligen RAW - Reichsbahnausbesserungswerk- zu organisieren, entwickelte sich eine Karnevalsgesellschaft Namens KCE - Karnevalclub der Eisenbahner Saxonia e.V. - welche im Jahre 2015 ihr 60. jähriges Bestehen feiert", schreibt die Hallenserin. Gefeiert wird mit befreundeten Vereinen. Anschließen gibt es Abendveranstaltungen für alle Karnevalfreunde.

Einen Blick in die Vergangenheit werfen wieder die Studenten aus Halle:
Sie nehmen die Banane als Wirtschaftssymbol und fragen, was die Leser und Autoren dieses Portals als ihre persönliche Banane nach der Wende empfanden.

Vor den Tellerrand lässt Roland Worch die Leser schauen: Er zeigt Bilder von 28 Mittagsmahlen aus einer Uni-Mensa.

Kulturelles

Über ein Sonntagskonzert in Dessau hat Christine Schwarzer berichtet. Der Chor Pro Ton hatte zum Konzert in die Melanchthonkirche eingeladen.

Über die Dauerausstellung im Zeitzer Schloss Moritzburg berichtet Reiner Eckel. "Der schöne Zeitzer Schlosspark hält im Winter seine verdiente Ruhe. Ein Besuch dort lohnt sich aber dennoch. Im Schloss Moritzburg bietet ein Gang durch die Jahrhunderte auch in frostigen Zeiten Wärmendes für die Seele", meint der Zeitzer.

Eindrücke vom Nachtleben in Halle hat Michael Hesselbarth aus Wolfen festgehalten. Er zeigt Bilder von den Fassaden und Kneipen der Stadt.

Vom Schlittenhunderennen im Harz berichtet Siegfried Behrens. Nicht nur eindrucksvolle Bilder zeigt der Halberstädter von diesem Sport. Auch erläutert er, warum die Rennen zwischen Oktober und April stattfinden und wie die Wettbewerbe aufgebaut sind. " An den Start gingen nicht nur Teilnehmer aus Deutschland, sondern auch aus der Schweiz und den Niederlanden", schreibt Behrens.

Das letzte Wort ...

... bekommt in der ersten Zusammenfassung des Jahres Wolfgang Hädrich. Er berichtet über Asylgegner in Tröglitz und veröffentlicht ein Schreiben eines Asylbewerbers. "Noch ist es hoffentlich nicht zu spät, ordentliche Dialoge zu führen", schreibt Hädrich. Damit schreibt er einen Appell, der nicht nur für Tröglitz, sondern für das ganze Bundesland gilt.

Damit allen Bürgerreportern wieder vielen Dank.

Auch in diesem Jahr laden wir alle Neulinge ein, mitzumachen.
Was ist bei Ihnen in der Nachbarschaft los? Was gibt es Positives? Worüber haben Sie sich geärgert? Schreiben oder zeigen sie es.
Ich freue mich auf viele spannende Berichte
Kathleen Bendick
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 06.01.2015 | 08:17   Melden
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