Halle leuchtet

Mehr als EINE Erleuchtung
Glaucha - Ja, auch wenn es schon wieder eine Weile her ist, dass die Bürgerinnen und Bürger der Saalemetropole im Dunkel tappen mußten - es glänzt nicht alles was im hellen Schein und einLEUCHTEn mag es auch nicht !
Die Stadtwerke waren wie so oft die Retter in der Not der Stadtverwaltung. Einiges wurde ihnen schon auf den Schreibtisch geschoben, wie die HAVAG oder die Bäder , welche nun neben der Stadtbeleuchtungs GmbH , unter einer ebensolchen Gesellschafterform als Tochterfirma unter vielen , mit privatwirtschaftlichen Handeln das Stadtsäckel entlasten - , nein noch besser, füllen soll.

Eines ist aber in allen Fällen festzustellen; Immer wenn die SWH das Ruder in die Hand nahmen, wurden alle wichtigen Daten und Zahlen besser !
Bestes Beispiel ist die Straßenbeleuchtung, welche, wie nach der Übernahme verkündet, nach einem Jahr wieder vollständig zum erleuchten gebracht wurde.
Ein Großteil wurde zu Sparlampen und sogar mit neuen Schirmen versehen - das hätte unter der Agiede der Verwaltung Jahre gedauert, oder sie hätten als Sparvariante nur noch jede Vierte leuchten lassen.

Was das Aufstellen von neuen Laternen am Steg z.B. noch kurioser erscheinen lässt, denn das geschah noch unter der Federführung der Stadt !
Mal ganz abgesehen davon, dass durch die Hochmastlaternen entlang der Hochstraße die Bereiche auf beiden Seiten weit in die Viertel hinnein gut ausgeleuchtet sind, wurden dennoch wie an Brunos Warte, der Maurer Straße und eben auch am Steg noch zusätzlich "straßenbegleitende Leuchtmittel" aufgestellt - völlig Sinnfrei !

Schon Anfang der 90er Jahre sollte der Steg durch die neuen Laternen aufgewertet und zum Erleuchten gebracht werden und weil das nicht ganz aufging, stellten die Verantwortlichen im Ratshof vor ca. 2 Jahren gleich noch eine 2. Reihe auf die andere Seite des Weges zw. der neuen Saale-Klinik und der Probsteikiche. Ach ja und da strahlen eben auch noch die blauen Riesen runter - welch Erleuchtung über Halle !!!

Vielleicht denke ich aber zu negativ und es handelt sich um ein wissenschaftliches Projekt der MLU, welche die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf die in der Stadt lebenden Vogelarten erforscht.
Nein , werte Leserinnen und Leser , es sind nicht mehr nur die Nachtigallen die uns in den Schlaf singen, auch Amsel, Drossel, Fink und Star können den Tag nicht mehr von der Nacht unterscheiden und sind zum 24 - Stundentag übergegangen.
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