Helfen Sie helfen!

Alfred Neven DuMont
 
"Wir helfen" Familien, Kindern und Jugendlichen in Not und beim Wiederaufbau von Sport- und Spielplätzen sowie Jugendtreffs nach der Hochwasserkatastrophe. (Foto: Thomas Meinicke)
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit großer Sorge habe ich verfolgt, wie Sachsen-Anhalt innerhalb weniger Jahre erneut von einer Hochwasserkatastrophe betroffen ist. Wohnhäuser, Schulen, Kindertagesstätten, aber auch Sport- und Spielplätze wurden überflutet. Und vieles nicht zum ersten Mal.

Wir alle fühlen uns an die Überschwemmungen in den Jahren 1994 und 2002 erinnert. Für mich ist beeindruckend, dass die Menschen in Sachsen-Anhalt nicht abgewartet, sondern schon nach den ersten schweren Regenfällen angepackt haben, um sich, ihren Nachbarn und vielen anderen, fremden Menschen zu helfen.

Tausende Feuerwehrleute, Polizisten, Soldaten und viele freiwillige Helfer aus der gesamten Bevölkerung haben sich engagiert und engagieren sich immer noch. Das verdient unseren Respekt und unseren Dank!

Viel ist seit den früheren Flutkatastrophen getan worden. Deiche wurden verbessert, das Frühwarnsystem funktioniert, dennoch gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Und so geht der Schaden auch dieses Mal wieder in die Millionen.

Das Leben ist ungerecht. Das Hochwasser hat zum Glück bisher die meisten Menschen im Land verschont. Andere sind in hohem Maße betroffen und haben ihr Hab und Gut verloren. Leider stellen wir tagtäglich fest, dass besonders Kinder und Jugendliche unter den Folgen dieser Naturkatastrophe zu leiden haben. Familien sind in Not geraten. Kindertagesstätten müssen renoviert werden und brauchen neue Spielgeräte. Etliche Sport- und Spielplätze sind in den Wassermassen „verschwunden“ und können nicht mehr genutzt werden. Jugendtreffs sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Liste der Schäden ist schon jetzt lang. Hinzu kommt, dass das Land Sachsen-Anhalt gerade ein Sparprogramm verkündet hat. Aus meiner Sicht sind die Kommunen überfordert, gerade die Schäden, unter denen Kinder und Jugendliche leiden werden, schnell zu beheben. Wieder einmal sind wir Bürger gefragt! Wir müssen zusammenstehen!

Seit vielen Jahren engagiert sich erfolgreich unser Verein „Wir helfen!“, der von meiner Frau geleitet wird, damit es Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt besser geht. Ich möchte Sie bitten, das Hochwasser zum Anlass zu nehmen, diese Arbeit zu unterstützen. Jede Spende ist willkommen, die die Not nach der Flutkatastrophe lindert. Wir, die wieder heil davongekommen sind, werden gefordert.

Der Verlag M. DuMont Schauberg hat sich entschlossen, dem Verein der Mitteldeutschen Zeitung 50 000 Euro als Grundstock für die besondere Fluthilfe zu spenden. Ich hoffe, dass auch andere Unternehmen und ganz viele Menschen in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus unserem Beispiel folgen werden.

Für Ihr Engagement für in Not geratene Familien, Kinder und Jugendliche danke ich Ihnen schon jetzt ganz herzlich.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Ihr Alfred Neven DuMont



Das Hilfekonto aufzustocken ist per Telefon besonders einfach: Rufen Sie für eine Zehn-Euro-Spende die Telefonnummer 0900 10 00 410 an. Wenn Sie fünf Euro spenden möchten wählen Sie 0900 10 10 105. Beide Nummern sind rund um die Uhr erreichbar. Nach einer Ansage ertönt ein Signalton. Mit diesem Piepton gehen die fünf oder zehn Euro auf das Spendenkonto. Die Hotline ist aus dem Festnetz erreichbar, wenn Ihr Anbieter die Anwahl von 0900-Nummern ermöglicht. Abgebucht wird mit der nächsten Telefon-Rechnung. Diese gilt dann als Spendenquittung. Wer einen größeren Betrag spenden möchte, kann dies natürlich auch per Überweisung tun.

Spendenkonto-Nummer: 381 314 444, Saalesparkasse Halle, BLZ: 800 537 62

Homepage Verein "Wir helfen": http://www.wirhelfen-mz.de/
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