Herstellung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit

In den Abendstunden des 15.Mai war es wieder mal soweit.


Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren in der südlichen Innenstadt in der Geseniusstraße und deren Umfeld unterwegs. Ziel war es, soviel kleine Zettel mit Stadtwappen an abgestellten Fahrzeugen anzubringen wie nur möglich!
Sie kommen dann, wenn die meisten Bewohner ihr Tageswerk vollbracht haben, Also zu einer Zeit, wo durchaus mit einer größeren Anzahl von "Falschparkern" zu rechnen ist.
Zu einer Zeit in der für die Stadt ohne großen Aufwand ordentlich Geld eingenommen wird.
Wohl wissend um die sehr angespannte Parksituation in diesem Wohngebiet ist Augenmaß und Fingerspitzengefühl trotzdem nicht vorgesehen, also auch nicht zu erwarten.
Es wurden die kleinen Zettel nicht nur an den Fahrzeugen hinterlassen, welche den Verkehr tatsächlich behindern oder Fußwege versperren, nein es wurde wieder gnadenlos zugeschlagen.
Man könnte fast Verständnis aufbringen, muss doch das Ordnungsamt ordentlich "Kohle" einfahren.
Die Stadt benötigt dringend Geld z.B. für eine Machbarkeitsstudie der Stadtwerke um das Straßenbahnnetz nach Heide-Süd zu erweitern. Eine Verbindung die dort ansässige Bürger offensichtlich nicht wollen.

Aber wen interessiert schon die Meinung der Bürger.

h2>Unser OB Wiegend benötigt Geld für das angeblich zu hohe Gehalt seiner engsten Mitarbeiterinnen und der Stadtrat benötigt Geld, um gerichtlich dagegen vorzugehen.
Statt sich der wahren Probleme der Bürger und Bürgerinnen anzunehmen, die Parksituation in der Stadt ist so ein Problem, verzettelt man sich in Grabenkämpfe.
Die Pläne zur Entschärfung der Parkplatzsituation im Glaucha-Viertel sind auch nur halbherzig. Zum einen dauert die Umsetzung viel zu lange und zum anderen wird sich die Parkplatzsituation jenseits des Glaucha-Viertels und der Torstraße durch diese Maßnahme noch mehr verschärfen, was der Stadt wiederum ein Plus an Einnahmen sichern dürfte. Diesbezüglich haben wir schließlich eine gut funktionierende Ordnungsbehörde.
Wozu sich also Gedanken um Parkplätze oder Parkhäuser machen?
Selbstverständlich geht es hier nur um die Sicherheit der Bürger in unserer Stadt und keinesfalls um fest eingeplante Einnahmen.
Man sollte dennoch positiv denken, denn wir Falschparker (wenn auch nur gelegentlich) sind ein Job-Motor. Wir sichern schließlich Arbeitsplätze!
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