Hochschule geht nicht gegen Rödel vor

Gehören sie auch zu denjenigen, die sich nach einer Zeitungslektüre die Frage stellen: wird die Welt immer unverständlicher?

Manchmal sind es bedeutende Fragen, die in mir aufsteigen, wie: was würde sich ändern, wenn Deutschland den Waffenexport gänzlich einstellte? Manchmal sind es kleine Fragen, wie: was ist eigentlich die "Meinung einer Hochschule"?
Mehrfach kolportierte die MZ, dass die Merseburger Hochschule beim Thema Flüchtlinge eine andere Meinung vertrete als Professor Thomas Rödel. Geht solchen "Meinungen" ein Meinungsbildungsprozess voraus und sind dessen Themen politisch, sozial, kulturell?

Spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch die Frage: ist es einem Mitarbeiter erlaubt, sich an seinem Arbeitsplatz politisch zu äußern, wenn diese Aussagen durch das Grundgesetz gedeckt sind? Und welche rechtlichen Konsequenzen könnten drohen, von denen Rektor Jörg Kirbs sprach? Wo genau liegt die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Schaden für den Arbeitgeber und woher kommt die plötzliche Meinungsänderung des Rektors?
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