Interessante Führung durch Halle-Neustadt

In der Neustädter Passage
Halle (Saale): Halle-Neustadt | Der Nietlebener Heimatverein e.V. hatte für den 18.Juni 2014 zu einer Rundtour durch Halle-Neustadt eingeladen.
Dieter Schermaul vom Heimatverein begrüßte 18 Interessenten vor dem Tryp-Hotel im Stadtzentrum von Halle-Neustadt und erläuterte den Anwesenden die Entstehung von Halle-Neustadt, das anfangs nur Chemiearbeiterstadt Halle-West genannt wurde. Der Rundgang führte dann über das Versorgungsgebiet mit der ehemaligen ersten Kaufhalle, den Scheiben und der Hauptpost zum Graebsee (Bruchsee). Neben den Erklärungen zum geplanten Kulturgebiet in der neu entstehenden Stadt ging es hier vor allem um die Geschichte des Graebsees, der früher zum Wässern von Hölzern genutzt wurde (Furnierwerk) und auch als Badesee den Hallensern viele Jahrzehnte bekannt war („Adriaperle“). Mehrmals verwies er darauf, dass Häuser von Nietleben ursprünglich bis zu den Y-Hochhäusern gestanden hatten und dann dem Neubau der Stadt weichen mussten. Zahlreiche Nietlebener, aber auch Passendorfer Bürger verloren damals ihr Zuhause.
Über das Bildungszentrum mit der Schwimmhalle führte die Wanderung schließlich bis zum Akener Bogen, wo die ersten Häuser für die Bauarbeiter von Halle-Neustadt entstanden waren.
Bei schönem Wetter konnte Dieter Schermaul während der zweistündigen Wanderung mit zahlreichen interessanten Fakten und Erlebnissen aus Geschichte und eigenem Erleben aufwarten.


M.Drobny
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