Laternenfest und andere Festveranstaltungen - Das Wochenende der Bürgerreporter

Fischerstechen beim Laternenfest - Foto: Gottlob Philipps
 
Fahnenschwenken der Halloren beim Laternenfest - Foto: Gottlob Philipps
 
Feuerwerk zum Laternenfest - Foto: Bernd Müller

Gefühlt war ja ganz Sachsen-Anhalt am vergangenen Wochenende in Halle. Das Laternenfest wurde sogar vom MDR übertragen. Doch es gab noch mehr Ereignisse. Die Bürgerreporter der Region haben berichtet. Was es alles gab, folgt hier in unserer Zusammenfassung vom Wochenende.



80 Boote beim Bootskorso. 30 Ausschank- und 60 Imbissstände. 120 Hand- und Kunsthandwerker- und Süßigkeitenverkäufer. Dazu 2500 Plastikenten und 175 000 Besucher. So liest sich das Laternenfest in Zahlen. Wie bunt und schillernd es war, haben Bernd Müller, Gottlob Philipps und Manfred Wittenberg dokumentiert. "Halle steigerte in diesem Jahr erneut seine Gästezahlen und stellte einen neuen Rekord auf", schreibt Philipps. Bernd Müller ergänzt: "An der Kröllwitzbrücke angekommen, sah der Himmel bedrohlich aus, aber Petrus verschonte uns mit einem Regenschauer". Und Manfred Wittenberg liefert noch Hintergrundinfos zur Geschichte des Laternenfestes.

Zeitgleich hat Tom Musche ein schwerer Verkehrsunfall beschäftigt, der sich am Freitag in Sandersdorf ereignete. „Eine 90-jährige Fußgängerin wurde hier mit ihrem Rollator von einem Tanklastzug erfasst und überrollt. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die Polizei war für die Ermittlungen mehrere Stunden vor Ort, die Hauptstraße in beide Richtungen voll gesperrt“, schreibt der Zörbiger.

Licht und Rekord


Ebenfalls ums Licht ging es beim elften Lichterfest auf dem Petersberg in Nordhausen. Dort war Karin Lehmann zu Gast. Die Aschersleberin berichtet, wie die Feuerwehr den Auftritt von Roland Gäßlein rettete. „Ein etwas kräftiger Schauer machte den Auftritt fast zunichte. Der schnellen Hilfe der Feuerwehr und des Bürgermeisters Matthias Jendricke war es zu verdanken, dass es dazu nicht kam. Es wurde kurzerhand für eine Überdachung gesorgt.“

Über den Teilnehmerrekord beim Überraschungsschießen in Thale hat Andreas Steinecke berichtet. "Bei guten Witterungsbedingungen "kämpften" 64 Schützenschwestern, Schützenbrüder aus fast 20 Schützenvereinen um den begehrten Überraschungspokal", schreibt der Thaler und verrät auch, wer die Flasche Zielwasser mit nach Hause nahm.

Laufvergnügen und Säulenrätsel


2500 Läufer, die sich freiwillig durch Matsch, Schaum und Stroh kämpften, waren in Ferropolis zu Gast. Daniel Dautz hat über den Fisherman's Friend Strongman Run berichtet. "Knallharte 24 Kilometer Stroh, Schaum, Matsch, 15 Hindernisse und der Gremminer See forderten die etwa 2500 Läuferinnen und Läufer", schreibt Dautz und meint: "Die Stadt aus Eisen ist auch bei sportlichen Veranstaltungen wie dem "Fisherman`s Friend Strongman Run" eine exzellente Location." Auch ein Video gibt es dazu.

Ebenfalls zu Fuß waren die Wanderer unterwegs, die am Wochenende über den Luther-Tetzel-Weg wanderten. Peter Pannicke berichtet: "Bereits um 7.00 Uhr startete Luther und Gefährten von der Nikolaikirche Jüterbog nach Lutherstadt Wittenberg. Der Bürgermeister der Lutherstadt Wittenberg Herr Torsten Zugehör,als Johann von Staupitz, Herr Bernhard Naumann im Gewand von Martin Luther und Herr Rainer Schultz als Hofmusikant", schreibt der Wittenberger. 161 Bilderdokumentieren den Wandertag.

Eine blaue Telefonsäule hat die Bürgerreporter ebenfalls umgetrieben. Auslöser war das Rätsel von Ellen Röder. Sie zeigte eine blaue Telefonsäule und fragte: Wozu braucht man diese? „Eine Rufsäule für einen Shuttle am Flughafen“, überlegte beispielsweise Siegfried Behrens. Tatsächlich aber handelt es sich um „ein Telefon für Saaleschipper“, wie Ellen Röder aufklärt und erläutert: „Vor noch nicht so langer Zeit gab es Schleusenwärter. Die gibt es nun nicht mehr und damit man durch geschleust wird, stehen seit einiger Zeit diese Säulen da. Man meldet sich darüber um durch geschleust zu werden.“

Über die Veränderungen auf den Wurmberg hat Bernd Müller berichtet. "Im Juni 2014 ordnete Braunlages Bürgermeister Stefan Grote an, die Konstruktion abzureißen. Hintergrund sei ein alarmierender Zustand der Bausubstanz. Hoffnung besteht derzeitig, dass ein neuer Aussichtsturm errichtet werden soll. Der Bau einer neuen Schanze ist noch offen - nicht geplant", schreibt Müller und zeigt auch ein Video von den Deutschen Meisterschaften der Senioren im Skispringen.

Tage der offenen Tür


Anlässlich des 85. Geburtstags des Fahrzeuginstandhaltungswerkes in Dessau gab es dort einen Tag der offenen Tür. Bürgerreporterin Christine Schwarzer war vor Ort und hat berichtet: "Das Werk ist das einzige in Deutschland, dass E- Loks repariert und nicht nur deutsche, auch ausländische."

Auch die Mitteldeutsche Zeitung lädt zu einem Tag der offenen Tür ein. Erstmals gibt es hier Veranstaltungen für und von Bürgerreportern: Eine Videoschulung wird es geben, einen Erfahrungsaustausch für all diejenigen, die Bürgerreporter werden wollen und eine Fragestunde mit MZ-Chefredakteur Hartmut Augustin. Wer möchte, kann sich noch bis Freitag anmelden.

Ganz im Zeichen des Kobermännchens wird am kommenden Wochenende wieder das jährliche Sangerhäuser Altstadtfest stehen. "Veranstalter ist der Sangerhäuser Gewerbeverein, der ein sehr schönes und umfangreiches Programm organisiert hat", schreibt Hildegard Stelzig. Und sie ist sich sicher: Es wird sich sicherlich lohnen, das Altstadtfest mit seinem Kobermännchen, an diesem Wochenende mit seinem tollen Programm, in Sangerhausen zu besuchen.

Die 100. Kultur- und Konzertveranstaltung der Barockorgel Langenbogen wird am Sonntag zum neunten Langenbogener Orgelfest „Orgel & Wein“ in der Kirche Langenbogen stattfinden. Das berichtet Hans-Jürgen Kaftan. "Das Motto des Festes bringt es zum Ausdruck: Langenbogen liegt sowohl an der Weinstraße Mansfelder Seen als auch an der Straße der Musik, wovon eine kleine Logotafel des gleichnamigen Vereins an der Dorfkirche des Ortes zeugt."

Das letzt Wort ...

... bekommt in dieser Woche Dieter Gantz. Er erinnert mit seinem Beitrag indirekt dran, den Kopf nicht hängen zu lassen. Es lohnt sich nach oben zu sehen: Der Querfurter hat den Schmuck auf den Dächern der Altstadt fotografiert. "Schon von weiten zu sehen, Türme mit goldenen Turmkugeln. Nahe betrachtet ist dieser Dachschmuck ein richtiges Meisterwerk. Wie geschickt waren doch die Handwerker im Mittelalter", schreibt Gantz.

Allen Bürgerreportern wieder vielen Dank. Und die Zusammenfassung sagt es ja schon: Es folgen weitere Veranstaltungen und Ereignisse, über die es sich zu berichten lohnt.

Kathleen Bendick
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2 Kommentare
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Reiner Eckel aus Zeitz | 01.09.2014 | 23:21   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 04.09.2014 | 20:45   Melden
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