Letzter unaufhaltsamer Weg - zur letzten Ruhe!

Mein Besuch auf dem Friedhof „Flamarium“ in Osmünde hat mich sehr beeindruckt und nachdenklich gemacht.

In Deutschland ist die Bestattung immer noch „streng“ gesetzlich geregelt.
Aber man findet schon neue und schönere Wege, um aus der „alten Tradition“ einer Bestattung aus zu brechen. „Flamarium“ ist ein Urnenfriedhof und besteht seit 2012. Das Betreten dieses Friedhofes hat einen völlig anderen Stil. Das Hauptgebäude erstrahlt in den Farben Gelb und Weiß mit großen verspiegelten Glasfenstern. Der Eingangsbereich vor dem Hauptgebäude wurde mit bunten Sträuchern bepflanzt und mittendrin ein kleiner Teich mit Seerosen.

Abschiednehmen von einem Verstorbenen setzt Respekt voraus und dieser Friedhof zeigt es deutlich. Hier wurde ein Park angelegt, welcher durch künstlerische und gärtnerische Gestaltung wunderschön aussieht. Wasserflächenspiele wurden in die einzelnen Gestaltungsabschnitten eingebaut. Geschwungene Wege und kleine Brückenübergänge führen zu versteckten Ruhebänken. In diesem Park spricht man von einer eigenen „Philisophi“ auf Grund von Gestaltungselementen und den dazugehörigen Texttafeln.
Nun möchte ich nicht über eine Beerdigung schreiben, sondern meine persönlichen Eindrücke mit meinen Fotos zeigen.

Anmerkung: Beitrag „ Der Friedhof – normalerweise eine Ruhestätte“
vom 09.10.2016 – Dessau-Roßlau – von Benjamin Oldag
hat mich zu meinen Beitrag schreiben animiert.
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4 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 18.10.2016 | 19:52   Melden
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marlit dörfler aus Halle (Saale) | 19.10.2016 | 00:58   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 19.10.2016 | 09:01   Melden
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marlit dörfler aus Halle (Saale) | 19.10.2016 | 13:38   Melden
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