Mond, Mauerbau und Montagsdemonstrationen - Die Woche in der Zusammenfassung

Siegfried Behrens hat das Grenzdenkmal in Hötensleben besucht.
 
Manfred Wittenberg war vor Jahren im Freilandmuseum in Behrungen.
 
Tom Musche hat dem Schwerlasttransport von Aken nach Halle nachgespürt.

Im 25. Jahr nach dem Mauerfall haben die Bürgerreporter an diesem Mittwoch auch an den Mauerbauer erinnert. Siegfried Behrens hat das Grenzdenkmal in Hötensleben besucht. Manfred Wittenberg erinnert daran, dass er einmal als Grenzsoldat eingesetzt wurde. "Diesen Abschnitt der Geschichte sollte man nicht so schnell vergessen", schreibt er in diesem und anderen Kommentaren. Dieses und andere Themen haben die Bürgerreporter in dieser Woche beschäftigt. Hier folgt wieder unsere Zusammenfassung der Woche.



Den "schwerwiegendsten" Beitrag hat in dieser Woche Tom Musche verfasst. Der Zörbiger hat am Dienstagabend dem Schwerlasttransport von Aken nach Halle nachgespürt. Ein 285 Tonnen schwerer Transformator war hier auf Reisen, der von einer halleschen Firma repariert werden soll. „Bereits 22:00 Uhr startete das Gespann in Aken/Elbe mit zwei Streifenwagen der Polizei, drei Begleitfahrzeugen sowie zwei Zugmaschinen. In Prosigk wartete bereits ein Schwerlastkran, um die Fracht neu zu verladen. Auch die Zugmaschinen wurden gewechselt“, schreibt Musche und dokumentiert in vielen Bildern die Reise des Koloss’.

Sangerhausen, Frankreich und Schweden


Ebenfalls eine Reise hat Bürgerreporter Gottlob Philipps zum MZ-Ferientag in das Schaubergwerk Wettelrode unternommen. So schreibt Philipps: „283 Meter tief in die Erde. Nachdem jeder Besucher einen Schutzhelm, eine Grubenlampe und einen Kittel erhalten hatte, ging es mit dem Förderkorb in die Tiefen des Schaubergwerks Röhringschacht.“ Fotografiert hat er nicht nur „eines der ältesten stählernen Schachtfördergerüste Europas“, sondern auch die vielen Besucher und Ausstellungsräume. „Unten im Schacht angekommen, stand bereits die Grubenbahn bereit, um die Gäste in ein Kupferabbaugebiet des 19. Jahrhunderts zu bringen“, berichtet er. Viele Bürgerreporter honorierten die Reise und dankten ihm für die Aufnahmen.

Auch von seinem Frankreich-Urlaub hat der Hallenser einen Beitrag erstellt. Darin berichtet er von den pyramidenförmigen Hochhäusern in La Grande Motte. „Der Ort liegt 25 Kilometer von Montpellier entfernt am Golfe du Lion (Mittelmeer) im Département Hérault. Es ist ein an der französischen Mittelmeerküste 1974 neu entstandenes modernes Urlaubsparadies. Wahrzeichen dieser aus dem Boden gestampften modernen Stadt sind die von Architekt Jean Balladur geschaffenen Pyramiden“, schreibt Philipps.

Um Urlaub ging es auch in Wittenberg. Andreas Benedix hat eine Bildergeschichte erstellt. "Ermutigt durch die Reisebeschreibung von MZ-Redakteur Bernd Martin möchte auch ich die Gelegenheit ergreifen, einmal bei MZ-Bürgerreporter über das Geschehen im unmittelbaren regionalen Umfeld hinauszuschauen", schreibt Benedix. 14 Bilder mit Unterschriften zeigen die Schönheit Schwedens.

Warum in die Ferne schweifen“, fragt unterdes Siegfried Platzer aus Landsberg. In seinem Beitrag weist er auf die Fotoausstellung hin, die am Donnerstag im Kalthaus des Botanischen Gartens eröffnet wurde. „Die Amateurfotografen Erich Greiner, Volker Neumann, Wolfram Riech und Volker Schmidt zeigen Fotos von Landschaften im mitteldeutschen Raum (etwa zwischen Elbe und Unstrut) und von deren Bewohnern, besonders Säugetiere, Vögel, Insekten und Höhere Pflanzen“, berichtet Platzer.

Steffi Hosemann aus Weißenfels hat eine Bilanz vom Besuch des Kinderferienlagers in Altenkirchen geschrieben. "60 Kinder erholten sich während des zweiten Durchgangs im Kinderferienlager Altenkirchen auf der Insel Rügen. Begleitet und betreut wurden sie dabei von 13 ehrenamtlichen Helfern", schreibt Hosemann. "Tolles Wetter, gute Verpflegung und viele Unternehmungen ließen bei den Kindern keine Wünsche offen. So wunderte es nicht, dass zum Abschied manche Träne kullerte."


Bilder aus der Natur


Willibald Schliemann war wieder in den Brandbergen unterwegs. „Neben der schönen Aussicht auf das Saaletal und darüber hinaus bilden die Pflanzen des Landschaftsschutzgebiets Brandberge eine ständige Augenweide“, schreibt Schliemann und zeigt Fotos dazu.

Uwe Siegismund erfreute die Netzgemeinschaft wieder mit Bildern aus der Region. So zeigte der Aschersleber unter anderem die Turmwindmühle in Endorf.

Den Franckeschen Stiftungen hat Bürgerreporter Frank Motzki einen Beitrag gewidmet. „Zu den berühmten Latina-Schülern, die durch ihre Malkunst berühmt worden, zählen Adolph Senff - der Pfarrersohn von St. Moritz und Hans Richard Volkmann - der Sohn des berühmten Halleschen Chirurgen Richard von Volkmann“, schreibt Motzki und er ergänzt: „Neben ehemaligen Schülern gab es auch Zeichenlehrer, die in den Stiftungen ihren Ausgangspunkt für ihr künstlerisches Schaffen hatten. Dazu zählt beispielsweise Ullrich Bewersdorff, der an der Latina seinerzeit den Zeichen- und Kunstgeschichtsunterricht vermittelte.“ Auch Wilhelm Busse und Wilhelm Krieg werden erwähnt. Dazu zeigt Motzki einige Gemälde.

Demonstrationen und Unfall

Debatten haben die Beiträge von Wilfried Heineck und Helmut Kohl ausgelöst. Dem Zeitzer ging es um die Montagsdemonstrationen in der Zeitzer Innenstadt, die nicht nur auf Verständnis stoßen. " Ich berichtete bereits über einen Zeitungsartikel, demzufolge einige Innenstadthändler die Montagsdemo anscheinend für den jämmerlichen Zustand der Zeitzer Innenstadt – wohl eher: für fehlende Kunden - verantwortlich zu machen versuchten. Solche Anschuldigungen beantworteten wir mit einer einstimmig beschlossenen Erklärung", schreibt Heineck.

Helmut Kohl aus Dessau ging es um die Friedensmahnwache an der Dessauer Glocke. Er hat sich gefragt, wer der Absender des Einladungsflyers ist. "Die Infos bei Google fand ich nicht eindeutig. Bei der Stadtverwaltung war keiner mehr zu erreichen. In der Polizeidirektion verwies man mich an das Polizei-Revier. Dort bekam ich die Auskunft, dass das nicht die erste solcher vom Ordnungsamt genehmigter Veranstaltungen sei."
Das Thema hat auch Kornelia Lück aufgegriffen. Und sie kommt zu dem Schluss: "Ein Flyer ohne Absender ist nicht korrekt, selbst wenn er auf dem ersten Blick einmal harmlos erscheint."

Dem großen Unfall in Weimarhat Gerd Born einen Beitrag gewidmet. "Ein Autotransporter ist ungebremst in das Gebäude vom Goethe-Schiller-Archiv gerast und hat zuvor eine Mauer und das schmiedeeiserne Gitter durchbrochen. Auslöser war vermutlich ein gesundheitliches Problem des Transporterfahrers", berichtet Born und schickt Bilder dazu.

"Nachtleben"


Auch in der Nacht waren viele Bürgerreporter sehr umtriebig. Siegfried Behrens aus Halberstadt wohnte beispielsweise einem Nachtwächterrundgang durch Wernigerode bei. "Auf der Nachtwächterführung geht es an originalen Schauplätzen vorbei. Der Rundgang ist keine gewöhnliche Stadtführung, sondern inhaltlich ein Mittelalter-Kabarett mit überlieferten Legenden", schreibt er - natürlich begleitet von vielen Bildern.

Patrick Quilitzsch hat die Nacht zum Mittwoch genutzt, um den Mondeinzufangen. Damit wünschte er allen Bürgerreportern "Gute Nacht". Eigentlich ein gutes Schlusswort für diese Zusammenfassung. doch wir lassen

... das letzte Wort ...


in dieser Woche für Reiner Eckel aus Zeitz: Er berichtet von der Wiederwahl der Zeitzer Weinprinzessin. Damit erheben wir die Gläser und wünschen allen Bürgerreportern ein schönes Wochenende.

Wir danken wieder allen, auch hier unerwähnten, Bürgerreportern für Ihre Beiträge und Bilder. Ich freue mich auf viele spannende Berichte in den nächsten Tagen.

Kathleen Bendick
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2 Kommentare
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 15.08.2014 | 17:23   Melden
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Reiner Eckel aus Zeitz | 15.08.2014 | 21:58   Melden
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