Nässe in der Elsteraue

Wer derzeit von Beesen aus in die Elsteraue wandern möchte, muss sich entweder auf nasse Füße einrichten, oder sich mit stabilen Gummistiefeln vorsorgen, um dem zu trotzen, was ihn dort erwartet.

Als wir uns auf den Weg machten, hatten wir nicht mit einem derart hohen Wasserstand der Elster gerechnet und auch nicht mit einer Überflutung der Wiesen und der Wege. Eigentlich hat es ja gar nicht so außergewöhnlich viel geregnet in unseren Breiten...

Aber der Blick auf die Karte zeigt, dass in die Elster viele kleinere Flüsse Sachsens und Thüringens münden und dass der Fluss unterwegs die Niederschläge von dort aufgenommen und bis zu uns geführt hat.

Nur wenige Radfahrer und Spaziergänger wagten das Fortsetzen ihres Weges und auch wir kehrten um - auch, oder vor allem der Mücken wegen. ;-)
Davon ist nämlich bei diesem Wetter die Aue voll - haben sie doch hier in der überfluteten Wildnis ein bewährtes Brutrevier und auch die besten Bedingungen. ;-/

Im Übrigen haben wir eine kuriose Beobachtung gemacht: Als es anfing zu nieseln und wir unseren Regenschirm aufspannten, dauerte es gar nicht lange, da hatten wir eine ganze Menge Mücken mit unter dem Schirm.
Für die Biester waren wir wahrscheinlich das Futter unter einer Überdachung. ;-) Als Freiluftgaststätte wollten wir nicht dienen und ergriffen die Flucht.

Die alte Postbrücke, die unter dem schlimmen Hochwasser 2013 sehr gelitten hatte, ist repariert und mit einem gepflasterten Übergang versehen worden. Nur der seitlich weggebrochene Brückenrand wurde durch ein Behelfs-Geländer ersetzt, das nicht so recht zur Brücke passt. Aber vielleicht ist das ja nur ein Provisorium der Sicherheit wegen, wo noch Änderungen geplant sind. Ansonsten wäre das ein ganz schöner Stilbruch.

Als wir nach Beesen zurückkamen, lieferte uns die Sonne noch ein schönes Abendbild, mit dem der Tag ausklingen konnte.
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Jacqueline Koch aus Eisleben | 17.10.2014 | 20:04   Melden
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Martina I. Müller aus Halle (Saale) | 17.10.2014 | 20:14   Melden
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Martina I. Müller aus Halle (Saale) | 17.10.2014 | 20:28   Melden
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Jacqueline Koch aus Eisleben | 17.10.2014 | 20:31   Melden
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