Sonnenschein trotz Regen - Das Wochenende der Region

"Die Hopfenernte hat begonnen", schreibt Dieter Gantz.
 
Das Burgstraßenfest wurde trotz Nieselregens ein Erfolg. Foto: Andreas Buser

Die Hopfenernte hat begonnen. Damit sind auch kommende Stadtfeste gesichert, über die auch an diesem Wochenende wieder viel berichtet wurde. Das Wichtigste folgt hier wieder in unserer Zusammenfassung. "Sonnenschein trotz Regen" lautet das Motto, denn vielerorts ließen sich die Gäste die Stimmung nicht vermiesen und trugen die Sonne im Herzen.



Auch in Bitterfeld hatten Schirme Hochsaison. "Trotz leichtem Nieselregen war das Bitterfelder Burgstraßenfest ein voller Erfolg", schreibt Andreas Buser. Der Bitterfelder berichtet über die Modenschau und die Eröffnung des Café Chaos - natürlich nicht, ohne ein paar Bilder zu zeigen.

Das fünfte Hundertwasser-Parkfest in Wittenberg hat Peter Pannicke besucht. Auf 90 Bildern hat er Eindrücke des Festes, das unter dem Motto "In einem Tag um die Welt" stand, festgehalten. "Da Hundertwassers Architektur eng mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde verknüpft ist, wird ein Parkfest jeweils einem dieser Elemente gewidmet. So haben die Schüler auf ganz unterschiedlicher Art und Weise Präsentationen zum Element Erde dargeboten", schreibt der Wittenberger.

Vom Christopher Street Day in Halle berichtet Liane Griedel aus Dessau. "In diesem Jahr wurde diese Veranstaltung durch eine Kooperation zwischen dem Begegnungs- und Beratungs- Zentrum "lebensart" e.V. und der AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e.V. veranstaltet. Das Motto war: "Klangvielfalt für (H)alle – Deine Stimme für gleiche Rechte".Bei einem ersten Rundblick fielen mir sofort die bunten Regenbogenfahnen vor dem Stadthaus auf, die bereits seit Montag ein Zeichen der aktuell stattfindenden CSD- Woche und die Stadt Halle (Saale) in diesem Jahr ein starkes Zeichen für Toleranz setzten", schreibt Griedel, die auch ein paar Schnappschüsse mitgebracht hat.

Musikalisch ...

... wurde es auch in Dessau. Hier hat Christine Schwarzer ein Jubiläum dokumentiert. Sie war beim 40. Nordmannfest in Dessau-Mildensee. "Zum 40. Mal hatten die Einwohner des OT Mildensee zum Nordmannfest rings um den Napoleonsturm eingeladen. 3 Tage wurde gefeiert", schreibt die Bürgerreporterin und zeigt Bilder vom Chorkonzert und mehr.

Daniel Dautz war unterdes beim ersten Konzert im Schloss Coswig. "Ein gelungener Auftakt für zukünftige Schlosskonzerte. Bei diesem ersten Konzert gab es Musik für die Seele von Jan Sichting (Saxophonist ) und Andreas Reimann (Pianist). Beeindruckend zeigten die junge und erfahrenen Musiker ihr Können", so die Meinung des Bürgerreporters.

Bilder vom Wasserturmfest in Bobbau hat Lothar Wobst. Martina Müller aus Halle zeigt Eindrücke vom Sennewitzer Götschefest.

Denkmale und Gedenken

Die Stadt Eisleben ist nun um eine Attraktion reicher. Jacqueline Koch berichtet von der Enthüllung des Wagner-Denkmals auf dem Marktplatz. "Der Komponist hatte einige Zeit seines Lebens in diesem Haus gewohnt. Ein würdiger Anlass, den die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit und Kultur des Stadtrates, Frau Ute Klopfleisch in einer mit Anekdoten gespickten Rede, umrahmte. Burkhard Zemlin, welcher uns aus der Mitteldeutschen Zeitung, aber auch als Autor eines Stadtführers bekannt sein sollte, hatte diese Gedenktafel gestaltet", berichtet Koch und zeigt natürlich auch ein paar Fotos.

Auch das Schloss Pretzsch hatte zum Tag des offenen Denkmals seine Türen geöffnet. Peter Pannicke war zu Ort und hat 93 Kinder und Jugendliche begleitet.

Auf eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Zeitzer Denkmal für die Opfer des Faschismus hat Wilfried Heineck aufmerksam gemacht. Dabei kritisiert er aber auch die Schotter, die nun um das Denkmal angehäuft wurden: "Der nunmehr mit großen Schotterbrocken ausgelegte „Weg“ zum Denkmal erschwert jede Kranzniederlegung ungemein."

Das letzte Wort ...

... bekommt an dieser Stelle Liane Griedel. Sie hat auf den Tag der deutschen Sprache aufmerksam gemacht: "Der Tag der Sprache wurde vom Verein Deutsche Sprache ins Leben gerufen", erläutert die Dessaurin und weiß: "Ziel ist es, die deutsche Sprache wieder etwas mehr in den Fokus zu rücken und natürlich gehört da das Sprachbewusstsein hinein, aber auch die Schönheit unserer deutschen Sprache. Allzu oft wird sie in den Hintergrund gerückt, weil wir viele Wörter aus dem amerikanischen und englischen übernehmen und/oder sie anstelle von deutschen Wörtern benutzen." Und das können ja auch wir Bürgerreporter auf unsere Fahnen schreiben.

Allen Autoren wieder herzlichen Dank und eine angenehme Woche
Kathleen Bendick
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