Statt Stadtmöbel - Resterampe

Neben den Rest vom neuen Papierkorb, stellte die Stadt einfach einen Anderen
Halle (Saale): Marktplatz | Als gute Stube der Stadt wird der hallesche Marktplatz von offizieller Seite bezeichnet und wenn man den Trubel tagsüber so beobachtet , dann ist dem ja auch so.
Da wurde jahrelang diskutiert , bis die Damen und Herren Stadträte , gemeinsam mit der Stadtverwaltung , sich endlich auf eine Variante geeinigt hatten , die unter der Bevölkerung doch etwas Unmut verbreitete.
Sicher kann man noch heute über die dunklen Platten und den eher klein geratenen Brunnen reden , ändern wird man daran nichts mehr , was auch die Debatte im Jahr 2010 zur Begrünung des Marktes zeigte .

Verschleiß sichtbar

Doch was braucht eine “ gute Stube “ eigentlich ?
Außer mit Bodenbelag , möchte diese natürlich auch mit Möbel ausgestattet werden und da hat der Architekt doch eine gute Wahl getroffen . Leider findet nach starker Nutzung auch ein starker Verschleiß statt und wenn der Sichtbar wird , dann muss ein Austausch stattfinden - zumindest macht der OttoNormalVerbraucher das so !
In Halle wird einfach neben das kaputte Möbelstück ein neues gestellt , aber im Fall der Müllbehälter könnten die Reste der damals extra für die Neugestaltung ausgewählten Kübel ja auch anders genutzt werden - als Stehtisch für die Trinkertruppen und zum ausdrücken von Zigarettenkippen zum Beispiel .

Leuchtendes Stadthaus

Ja und beleuchtet mögen die teuren Stücke auch sein, denn wenn der Verbraucher so richtig tief in die Tasche greift, dann soll’s im Dunkel der Nacht auch gezeigt werden können .
Hmm , in der Stube der Hallenser wird zwar der Licht-fressende Boden und die 5 Türme beleuchtet, doch für all die anderen Kunststücke schämen sich die Eingeborenen anscheinend !
Wie schön leuchtete das Stadthaus , schönstes Gebäude am Platze und Ratssitz , zur Weihnachtszeit und der große Sohn der HÄNDEL - Stadt verlieh der Nacht einen besonderen Glanz .

Ungesehene Weidanz-Plastiken

Die Plastiken am Ratshof , geschaffen von Gustav Weidanz - Professor an der Burg ,die dessen Erbe erhielt, kann der geneigte Kunstinteressent unterm Sternenhimmel nur erahnen .
Informationen auf einer Tafel oder Ähnlichem gibt’s gleich gar nicht ! Verdient hätte er das allemal und für Unwissende wäre das Bildung in Vorübergehen .
Vielleicht besinnen sich Verwaltung, Stadtrat und andere Persönlichkeiten auf all die Großartigkeiten unserer Stadt und holen sie aus der Kommode, um zu zeigen was gesehen werden soll - nein MUSS !
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