Tretminen mitten in der Stadt und Höhenflug übers Mansfelder Land - das war die Woche der Bürgerreporter

Dicke Wolken in der Thura-Mark - Tom Musche berichtet über das Feuer bei Verbio.
 
Blick auf Helfta - Isolde Kakoschky fliegt über das Mansfelder Land. Foto: Kakoschky

Von Hundehaufen in Aschersleben und einem Brand auf dem Verbio-Gelände haben die Bürgerreporter in der vergangenen Woche berichtet. Der erste Montag im neuen Schuljahr nimmt nun seinen Lauf. Zeit einmal zurückzublicken, was in den vergangenen Tag noch so los war.



Schwarze Rauchwolken über dem Zörbiger Gewerbegebiet Thura-Mark sind Bürgerreporter Tom Musche aufgefallen. Er berichtet über den Brand auf dem Verbio-Gelände. Hier war eine Getreidehalle in Flammen aufgegangen. "Die Feuerwehr aus Zörbig war vor Ort um den Brand zu löschen", berichtet Musche und erreicht mit seinem Beitrag 140 Leser - die meisten in der vergangenen Woche.

Mitten aus den Wolken hat unterdes Isolde Kakoschky berichtet. Die Gerbstedterin ist mit einer An2 über das Mansfelder Land geflogen. "Fast schon majestätisch schwebte der größte im Einsatz befindliche einmotorige Doppeldecker der Welt auf die Landefläche zu", schreibt Kakoschky, die nach der Landung mit der gesamten Familie im Inneren des Fliegers Platz nahm. "Unter uns lag bald der östliche Stadtrand von Eisleben mit den Einkaufs- und Industriegebieten, in der Ferne grüßten die Halden der Schächte. Nur wenige Minuten später flogen wir im Bogen über das Blaue Auge des Mansfelder Lands, den Süßen See", so Kakoschky weiter. 130 Leser haben den Abenteuerbericht verfolgt.

Richtig zur Sache geht es in dem Beitrag von Ralf Springer. Er berichtet über Tretminen in Aschersleben, die ihm mächtig stinken: Hundehaufen auf den Gehwegen. "Vorbildlichen Mitmenschen stehen Personen gegenüber, denen es vollkommen "Wurscht" ist, wo ihr Hund sein Geschäft erledigt", schreibt Springer und zeigt Bilder von Anwohnern, die regelmäßig die Haufen entsorgen. "Ich frage mich, was nützen eigentlich alle städtischen Vorschriften und Verordnungen, wenn die beabsichtigte Wirkung ausbleibt, weil deren Einhaltung nicht kontrolliert wird", schließt Springer und erreicht mehr als 100 Leser, die auch eifrig diskutieren.

1000 Euro für eine Reise zu gewinnen

Auch der große MZ-Sommerbilder-Wettbewerb beschäftigt die Leser noch immer. Noch zwei Wochen lang werden Bilder entgegen genommen. Zu gewinnen sind auch in diesem Jahr wieder insgesamt 1000 Euro für eine Reise. 200 Fotos sind schon hochgeladen. Das Motto lautet in diesem Jahr: "So schön ist meine Nachbarschaft". Jeder ist eingeladen, mitzumachen. Über die Gewinner entscheiden die Leser über ihre Gefällt-mir-Angaben selbst mit.

Über die dicken Dinger seiner Nachbarin hat Wolfgang Erler geschrieben. "1144 Gramm bringt eine ihrer Tomaten auf die Waage", berichtet der Sandersdorfer. Und er zeigt auch die Beweise. Dazu gibt es ein paar Einblicke in Erlers Garten, in dem - wie in so manch anderem - auch in diesem Jahr wieder so viel wächst, "dass der Verwertungsaufwand erschreckend hoch ist".

Hoch zu Ross ging es mit Steve Franke nach Eckolstädt. Der Weißenfelser hat die Leser wieder mitgenommen auf eine Reise zu einem Springturnier. "Aber nicht nur in Eckolstädt waren am vergangenen Wochenende Pferde- und Reitsportfreunde unterwegs. Auch einer der beiden in Großjena ansässigen Reitvereine lud zum Turnier. Hier trat die Dressurreiterin Carolin Knesebeck mit ihrem Pferd Donna Florestana an", schreibt Franke. Wer gewonnen hat und wer mit welchem Platz nach Hause fuhr, lesen Sie hier.

Um ein anderes sportliches Hobby ging es im Bericht von Mandy Jaehnke. "Ein Oldie will es noch einmal wissen", heißt es da. Gemeint ist ein "Rabauke" - ein Boot vom Typ Delphin 110. "Gemeinsam mit Freunden und Familie erlebte Vereinsmitglied Günter Steitz mit ihm unvergessliche Tage und Urlaubszeiten auf Flüssen und Seen", berichtet Jaehnke.

Vagabund im Fläming


Von einem Vagabunden berichtet Horst Leischner aus Köthen. Der Pfarrer war zu einer Lesung in eine Türmerwohnung geladen, in der es um August Krause ging. Dieser, so heißt es, habe vor mehr als 100 Jahren als Einsiedler im Fläming gelebt.

In der letzten Ferienwoche wurden wieder auch einige Taufen gefeiert. Ungewöhnlich waren diese jedoch in Wittenberg: Hier gab es Wasser von oben und unten - die Taufe fand in der Elbe statt. Peter Pannicke war vor Ort und hat einige Eindrücke mitgebracht.

Damit wieder allen Bürgerreportern wieder herzlichen Dank für die vielen Berichte.


Das letzte Wort ...


... soll in dieser Woche noch einmal der Einladung zum Tag der offenen Tür gehören. Wir haben noch 10 Plätze für den Rundgang und die einzelnen Seminare frei.
Melden Sie sich einfach kurz per E-Mail: mz-buergerreporter@mz-web.de.

Allen eine schöne Woche
Kathleen Bendick
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